"Gelber Akt" mischte Pride-Village in Wien auf

Stillgestanden! In sieben Stunden verwandelte sich das Modell in Schieles legendäres Selbstbildnis.
Stillgestanden! In sieben Stunden verwandelte sich das Modell in Schieles legendäres Selbstbildnis.Bild: Katharina Koberger
Er liebte die Provokation und wäre auf einem Festival für Toleranz wohl der erste Gast gewesen: Egon Schiele. Dienstagnacht erwachte er auf der Vienna Pride zum Leben.
Am 12.6. wäre der Popstar mit dem Pinsel († 1918) 128 Jahre alt geworden. Fürs Wiener Leopold Museum ein guter Grund für eine gebührende Sause – und wo hätte einer wie Schiele wohl lieber gefeiert, als bei der Pride Vienna?

In sieben Stunden zum Selbstbildnis

In siebenstündiger Arbeit und mit tatkräftiger Hilfe von Bodypainterin Manuela Rosa Maderthaner erwachte der Kult-Expressisonist in Gestalt von Modell Sebastian Berchtold zum Leben, am Abend ging's dann durch die City Richtung Rathausplatz.

"Sitzender Männerakt" ein Highlight der weltgrößten Schiele-Sammlung

Egon Schieles Selbstbildnis "Sitzender Männerakt" von 1910 (auch "Gelber Akt" genannt) zählt zu den zentralen Werken der Kunst um 1900 und ist eines der Highlight des Wiener Leopold Museums. Das Haus im MQ verfügt mit 40 Gemälden und rund 180 Arbeiten auf Papier über die weltweit größte und bedeutendste Sammlung an Werken von Egon Schiele.

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Leopold feiert Pride-Special mit Bodypainting-Aktion
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