In Fondas Filmografie ist Let Us Live wie ein missing link zwischen Langs You Only Live Once und Hitchcocks The Wrong Man: das natürliche Gerechtigkeitsempfinden (und der verhaltene Fonda-Optimismus) zerrieben zwischen zerstörter Unschuld und sozialer Ungerechtigkeit.
Langs Fatalismus und Hitchcocks religiöse Überhöhung als Eckpfeiler eines fulminanten B-Pictures, von John Brahm so rasant und ökonomisch inszeniert, als steuerte er ein Raketenauto auf den Abgrund zu.
Die komplexe Abwicklung des entscheidenden Überfalls (auf ein Kino!) dauert gerade zwei Minuten – am Ende bleibt nur Desillusionierung: nicht versöhnt.