Letzter Rauch! 42 Meter hoher Schornstein gesprengt

Zum letzten Mal stieg in dem 100-jährigen Schornstein in Hirtenberg Rauch auf. Dann wurde er gesprengt.

Vorsicht Sprengung - hieß es am Samstag am Areal der ehemaligen Firma Keim in Hirtenberg (Baden). Ein 100 Jahre alter und 42 Meter hoher Schornstein wurde gesprengt.

Über 14 Kilo Sprengmittel

Wochenlang bereitete sich die Feuerwehr, federführend durch den Abschnittsfeuerwehrkommandanten und Gruppenkommandanten des Sprengdienstes im Bezirk Baden Rudolf Hafellner, auf diese Übung vor. Mit Unterstützung des Sonderdienstes Sprengdienst konnte dies durchgeführt werden. 

Zehn Mitglieder des NÖ Landesfeuerwehrverbandes, Landesfeuerwehrkommando, Sonderdienst Sprengdienst Viertel Süd, unter der Leitung von Zugskommandanten Brandinspektor Martin Ertl,  sorgten für eine reibungslose Sprengung des Schornsteines. Es mussten insgesamt 55 Löcher gebohrt und anschließend mit 14,5 kg Austrogel Sprengmittel geladen werden.

16 Stunden Vorbereitungsarbeiten

Bevor der Schornstein allerdings durch die Sprengung in die erwünschte Richtung fiel, wurde einer alten Tradition gemäß eine pyrotechnische Rauchladung gezündet, um ein letztes mal Rauch aufsteigen zu lassen. Nach knapp 16 Stunden Vorbereitungsarbeiten wurde der Schornstein nach dem 2. Sprengsignal gesprengt.

Der alte Schornstein krachte wie berechnet zusammen. Der Sonderdienst konnte sein Können wieder unter Beweis stellen.

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