Fussball

Lewandowski-Poker startet: "Geheimtreffen" in München

Bleibt Robert Lewandowski bei den Bayern? Oder verlässt der polnische Torjäger den Serienmeister? Star-Berater Pini Zahavi reiste nach München. 
Heute Redaktion
28.04.2022, 15:47

Es wird ernst. In den nächsten Tagen wird sich die Zukunft des 33-Jährigen entscheiden. Wie deutsche Medien übereinstimmend vermeldeten, kam Lewandowski-Berater Zahavi am Donnerstagvormittag in München an. Es sollen Gespräche über die Zukunft des amtierenden Weltfußballers folgen. 

Dabei läuft der Vertrag des Torjägers noch bis 2023. Gespräche über eine vorzeitige Verlängerung haben jedoch noch nicht stattgefunden, weil auch die Münchner eine Verpflichtung von Dortmund-Torjäger Erling Haaland diskutierten. Die Bayern-Zurückhaltung sorgte bei Lewandowski jedenfalls für Irritationen, wie der Pole auch mehrmals in Interviews klarstellte, sich auch nach dem Titelgewinn am Samstag nicht zum deutschen Serienmeister bekannte.

Klar ist jedenfalls: Sollten die Bayern keine Verlängerung erreichen können, besteht nur noch in diesem Sommer die Chance, eine millionenschwere Ablöse für den Polen zu erzielen. 50 Millionen Euro stehen im Raum.

Treffen in Barcelona

Immer wieder wird der FC Barcelona als Abnehmer genannt. Die Katalanen sind händeringend auf der Suche nach einem Mittelstürmer. Lewandowski soll auch nicht abgeneigt sein. Bleibt nur die Frage, ob sich der finanziell schwer angeschlagene Klub die fällige Ablösesumme leisten kann. 

Noch vor der Reise nach München war Zahavi deshalb in Barcelona, traf sich am Mittwochabend mit Sportdirektor Mateu Alemany in einem Restaurant, wie der spanische Journalist Gerard Romero berichtete. Bereits im März hatte der 78-jährige Israeli bei den Katalanen vorgefühlt, damals bei Klub-Boss Joan Laporta höchstpersönlich.

In München genießt Zahavi jedenfalls einen zweifelhaften Ruf. Er konnte sich als Berater von ÖFB-Star David Alaba mit den Münchnern nicht auf eine Vertragsverlängerung einigen, transferierte den Wiener schließlich zu Real Madrid. Im Zuge des Vertragspokers bezeichnete Uli Hoeneß den heute 78-Jährigen einen "geldgierigen Piranha". Ob das die besten Voraussetzungen für Verhandlungen sind...?

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