Jetzt ist es raus: Elgin Drda, Büroleiterin von Landeshauptmann Josef Pühringer, wird sich nicht für den umstrittenen dritten Posten im gespag-Vorstand bewerben. Die rechte Hand des LH wurde ja als Favoritin für den gerade erst neu geschaffenen, 240.000 Euro schweren Manager-Job gehandelt. Und dafür heftig kritisiert.
Jetzt ist es raus: Elgin Drda, Büroleiterin von Landeshauptmann Josef Pühringer, wird sich nicht für den umstrittenen dritten Posten im „gespag“-Vorstand bewerben.
Die rechte Hand des LH wurde ja als Favoritin für den gerade erst neu geschaffenen, 240.000 Euro schweren Manager-Job gehandelt. Und dafür heftig kritisiert.
++ Wegen Unterstellung der Bevorzugung ++
In einer Aussendung teilte Pühringer am Montagnachmittag mit, dass Drda mit ihrem „Nein“ jegliche Unterstellungen in Bezug auf Postenschacher und Bevorzugung ausräumen wolle. So heißt es wörtlich: „Mit ihrem Verzicht auf eine Bewerbung will sie (Anm. der Redaktion: Elgin Drda) sich nicht dem Vorwurf aussetzen, dass die vom Aufsichtsrat der „gespag“ verlangte Verstärkung des Vorstandes nur deshalb erfolgt sei, um ihr einen Posten zu verschaffen.“
++ Auswahlverfahren leitet Firma ++
FPÖ-Klubchef Günther Steinkellner, er sitzt im Aufsichtsrat der Landesspitälerholding, sieht im Verhalten Drdas „ein Zurückrudern“.
In einer Aufsichtratssitzung am Montag wurde beschlossen, dass das Kandidaten-Auswahlverfahren eine Wiener Firma übernimmt. Die Bewerbungsfrist läuft am 20. November ab.