Libyen-Geld: Grüne klagen Strache

Strache behauptete, dass die Grünen 1993 Geld aus Libyen erhalten hätten. Jetzt klagt die Ökopartei den FP-Chef und wirft der ÖVP schmutzige Methoden vor.

Libyens Ex-Diktator Gaddafi habe den österreichischen Grünen in den 1990er-Jahren vier Millionen Schilling gespendet, behauptete der FP-Chef vorige Woche im ORF-Duell mit Glawischnig. Beweise legte er nicht vor. Der Vorwurf verpuffte. Bis gestern, Mittwoch.

Vier konservative Zeitungen berichteten wieder über angebliche Geldflüsse. Eine "anonyme Quelle" habe den Redaktionen Informationen zugespielt. Grünen-Manager Stefan Wallner ging sofort in die Gegenoffensive. In einem offenen Brief kritisierte er die Veröffentlichungen "ohne tiefergehende Recherche". Und: Tags zuvor hätte ihn VP-Generalsekretär Hannes Rauch über Zuspielungen informiert. Deshalb sei das eine "Schmutzkübelkampagne der ÖVP". Strache, der den Vorwurf lanciert hatte, werde geklagt.

(enu)

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