Die Corona-Krise hat viele Beziehungen auf die Probe gestellt und zum Teil ins Wanken gebracht. Der deutsche TV-Sender Sat.1 hat Paare auf der Straße befragt, was ihre größten Herausforderungen in der Beziehung während der beengten Corona-Quarantäne waren.
Paartherapeut Joachim Engl ordnet die Probleme und Stolpersteine für Beziehungen in der Corona-Zeit ein. Für viele Paare bedeutete die Quarantäne-Zeit mehr Stress und mehr Sorgen. Alltagsprobleme und Ängste um Gesundheit oder den Arbeitsplatz sorgen für erhöhten Stresslevel. Bei manchen Paaren kommt noch Trennung durch eine Fernbeziehung dazu. Auch die ununterbrochene Nähe auf engem Raum kann ein Problem sein.
Mit "damit-die-Liebe-bleibt.de" hat Engl ein Info- und Rat-Portal für Paare mitentwickelt, wo Paare bei Problemen Hilfe bekommen. Der Experte selbst rät: Zuerst überlegen, wo drückt der Schuh? Dies soltle man dann möglichst konkret dem Partner sagen.
Ganz wichtig ist auch, dem Partner gerade in belastenden Zeiten auch Komplimente zu machen und Wertschätzung zu zeigen. Das kommt gerade im Stress oft zu kurz.