Lieferservice bringt jetzt das Essen mit E-Bikes

Die Kuriere von Lieferservice.at bringen das bestellte Essen jetzt mit dem E-Bike, erzählt Gründer und Geschäftsführer Jitse Groen. Sein Unternehmen boomt.

Was macht ein 22-jähriger Niederländer, wenn er im Internet für ein Familienfest Essen bestellen will und keinen Zustelldienst findet? Er gründet selbst einen.

Heute, 17 Jahre später, leitet Jitse Groen den Zustellkonzern „Takeaway.com", der in neun europäischen Staaten und in Vietnam tätig ist. Die Österreich-Tochter heißt „Lieferservice.at" und beherrscht den Markt im Land. Auch die Mutter „Takeaway.com" boomt und konnte im Vorjahr den Konzernumsatz um runde 45 Prozent auf 111 Millionen Euro steigern. Auch heuer kündigt sich eine rosige Bilanz rosig an.

Die Erfolgsstory

„Österreich ist eine besondere Erfolgsstory", freut sich Gründer und Geschäftsführer Jitse Groen beim „Heute"-Gespräch. 2016 konnte Lieferservice.at den Umsatz um satte 103 Prozent auf 6,63 Millionen Euro steigern. Auch die Bestellungen stiegen um 60 Prozent auf 3,43 Millionen. Im Schnitt gaben die Österreicher 19,48 Euro pro Order aus. "Nur die Vietnamesen bestellen mehr als die Österreicher", lacht Groen.

Derzeit kann man via Lieferservice.at bei mehr als 2.000 heimischen Gastronomie-Betrieben Essen bestellen. Das Besondere: Es fallen weder Service- noch Zustellkosten an. Die Zustellprovision von elf Prozent wird vom Restaurant getragen, der Kunde bezahlt den gleichen Preis wie im Lokal.

Die neuen E-Bikes

Außerdem müssen Lieferservice.at-Kuriere mehr treten: Ab sofort bringen sie das bestellte Essen per E-Bikes zum Kunden. „Allein in Wien geben wir rund 100 E-Bikes an unsere Fahrer aus", sagt Gründer und Geschäftsführer Jitse Groen zu „Heute". Im Gegensatz zu den meisten Zustelldiensten sind die Lieferservice-Kuriere fest angestellt. „Sie verdienen bei uns mehr als den Mindestlohn", betont Groen.

Groens großes Ziel: „Wir haben 10 Millionen Kunden in zehn Ländern, die 150 Millionen Einwohner haben. Wir können also noch 140 Millionen Kunden dazu gewinnen". Das nennt ein Niederländer dann ein „schönes Wachstum".

(GP)

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