Lieferwagen im Fluss: Wie konnte sich Lenker befreien?

Eine spektakuläre Rettungsaktion trug sich Samstagfrüh bei Niedernsill in Salzburg zu. Die Feuerwehr musste einen weißen Kastenwagen aus der Salzach ziehen. Der Lenker befand sich nicht mehr im Auto, wurde erst später "gefunden".

Eine spektakuläre Rettungsaktion trug sich Samstagfrüh bei Niedernsill in Salzburg zu. Die Feuerwehr musste einen weißen Kastenwagen aus der Salzach ziehen. Der Lenker befand sich nicht mehr im Auto, wurde erst später "gefunden".

Ein Zeuge alarmierte kurz nach 6 Uhr Früh die Einsatzkräfte. Ein Lieferwagen war in die leicht hochwasserführende Salzach gestürzt. Die Florianis rückten mit einem Großaufgebot von ca. 35 Mann an, auch ein Feuerwehrboot wurde zu Wasser gelassen.

Starke Strömung

Während die Einsatzkräfte im Boot gegen die starke Strömung ankämpften, suchten Taucher nach Personen, die sich noch im Wagen befinden könnten. Doch da war niemand. Vom Fahrer fehlte zunächst jede Spur.

Verwirrt, verletzt, alkoholisiert

Kurze Zeit später entdeckten Passanten einen etwa 50-jährigen Mann, der einen verwirrten Eindruck machte. Schnell war klar: Das muss der Fahrer sein. Der Pinzgauer hatte leichte Verletzungen und wurde von der Polizei einvernommen. Zuerst leugnete er, überhaupt gefahren zu sein. Das Auto sei selbst ins Wasser gerollt.

Später gab er das Malheur zu. Er hatte sich selbst aus dem Wagen befreien und zum Ufer schwimmen können. Weshalb er von der Straße abkam, ist noch unklar. Der Alko-Test verlief positiv.

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