Ein Bild, an das sich die heimischen Fußballfans noch länger gewöhnen müssen. Der Liga drohen bis zum Meisterschaftsende Geisterspiele. "Es wäre keine Überraschung. Das ist ein realistisches Szenario, das muss man klipp und klar sagen", erklärte Liga-Vorstand Christian Ebenbauer gegenüber der "APA".
Dabei hatte die Liga zuletzt die Hoffnung gehabt, bald zumindest 750 Fans in die Arenen lassen zu dürfen. Die ansteckendere britische Corona-Variante machte diesen Plan allerdings zunichte. "Das ist jetzt für einen längeren Zeitraum einmal begraben", stellte Ebenbauer klar.
Eine kleine Chance auf die Fan-Rückkehr in die heimischen Stadien sieht Ebenbauer allerdings noch. "Ich habe noch immer die Zuversicht, dass im Finaldurchgang zumindest eine teilweise Öffnung möglich sein könnte", erklärte der 45-Jährige. das Stichwort dabei ist "Reintesten", also das Vorlegen eines negativen Corona-Tests. "Das ist eine Alternative, die man sich auf jeden Fall anschauen muss", so der Liga-Boss.
Die Bundesliga hatte im September noch mit 10.000 Zuschauern beim Spiel Rapid gegen die Admira begonnen, dann wurde auf 3.000 und zuletzt 1.000 eingeschränkt.