Liga-Stimmen kosteten Ruttensteiner den Job

Wer stimmte bei der ÖFB-Präsidiumssitzung für Neo-Sportdirektor Peter Schöttel, wer für Willi Ruttensteiner? Die pikante Frage ist nun geklärt.

Am Samstag stellte der ÖFB die Weichen für die Zukunft. Willi Ruttensteiner wurde nach 18 ÖFB-Jahren als Sportdirektor abserviert. Ihm folgt U19-Coach Peter Schöttel nach.

Dass es so kommt, sickerte bereits Tage vor der Abstimmung durch. Doch erst jetzt wurde bekannt, wie knapp das Rennen am Ende tatsächlich war.

13 Stimmen waren zu vergeben. Neben den neun Landes-Chefs waren Präsident Leo Windtner und die Bundesliga (Hans Rinner, Markus Kraetschmer, Erwin Fuchs) wahlberechtigt. Schöttel soll die Abstimmung laut "Oberösterreichische Nachrichten" mit 8:5 gewonnen haben.

Bundesliga stimmte geschlossen

Schlussendlich entscheidend: Die drei Stimmen der Bundesliga. Rinner, Kraetschmer und Fuchs sprachen sich geschlossen für Schöttel aus. "Es ist wichtig, dass die Liga klar für etwas steht. Es macht keinen schlanken Fuß, wenn jeder für sich stimmt", hatte Rinner vorab erklärt.

Auch die "Landesfürsten" aus Wien (Robert Sedlacek), Niederösterreich (Johann Gartner), Burgenland (Gerhard Milletich), Salzburg (Herbert Hübel) und Tirol (Josef Geisler) votierten pro Schöttel.

Windtner wollte Ruttensteiner

Für Ruttensteiner – und somit gegen Schöttel – sprach sich pikanterweise ÖFB-Boss Windtner aus. Zudem waren Oberösterreich (Gerhard Götschhofer), Vorarlberg (Horst Lumper), Steiermark (Wolfgang Bartosch) und Kärnten (Klaus Mitterdorfer) dem Vernehmen nach für einen Verbleib Ruttensteiners.

(ee)

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