Sieben Österreicher aus Lignano "ausgewiesen"

Alle Jahre wieder die "Invasion der Barbaren" in Lignano.
Alle Jahre wieder die "Invasion der Barbaren" in Lignano.Bild: Polizei
Wie zu Pfingsten üblich, tummeln sich in Lignano Tausende Österreicher beim "Springbreak". Hier die Bilanz vom Partywochenende.

Alle Jahre wieder pilgern Tausende jugendliche Österreicher (vor allem aus Kärnten und der Steiermark) über das Pfingstwochenende zum italienischen Badeort an die Adriaküste, um dort bis zum Abwinken Party zu machen.

Die Bilanz heuer: Sieben Landsleute – aus Kärnten, Salzburg, Oberösterreich, Tirol und der Steiermark – feierten zu exzessiv, sie wurden nach Hause geschickt und dürfen den italienischen Badeort zwei Jahre lang nicht mehr besuchen.

Grund für die "Verbannungen": Die Jugendlichen haben unter Alkoholeinfluss randaliert. Einer hatte mutwillig auf Autos eingetreten, ein anderer bei einem Lokal randaliert. Wiederum ein anderer Partygast war auf einen Polizisten losgegangen.

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Viel weniger Anzeigen

Generell blieb es im Gegensatz zu den Vorjahren aber relativ ruhig. Immerhin wurden 2017 insgesamt 17 Betretungsverbote ausgesprochen. Auch Anzeigen wegen Ordnungsverstößen gab es heuer weniger – die Zahl ist laut einem Bericht der "Kleinen Zeitung" gar von 42 auf 15 geschrumpft. Dennoch gab es traurigerweise 13 Rettungseinsätze wegen übermäßigen Alkoholkonsums zu beklagen.

Auch ein Unfall eines 17-jährigen Grazers machte Schlagzeilen: Der junge Mann war auf die Straße und direkt in einen vorbeifahrenden Pkw gelaufen. Er wurde erfasst und schwer verletzt. Mittlerweile konnte der Steirer nach Graz überstellt werden.

Video: Springbreak in Lignano 2017

Flucht vor Feierwütigen

Als "Invasion der Barbaren" betitelten italienische Medien übrigens die Party der Österreicher, denen die Bezeichnung wohl herzlich egal war. Die Jugendlichen hatten auch heuer wieder Spaß am Badeort. Ganz im Gegensatz zu Erwachsenen oder Familien, die in Lignano über Pfingsten entspannen wollten. So zog eine vierköpfige Familie freiwillig in ein anderes Hotel, das einige Kilometer vom Abschnitt Sabbiadoro entfernt liegt, um. Lesen Sie mehr dazu >>>

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(red)

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