Lignano schickt Corona-Österreicher mit Polizei heim

(Symbolbild) Die Urlauber wurden wurden von der Polizei von Lignano bis zur Grenze "eskortiert".
(Symbolbild) Die Urlauber wurden wurden von der Polizei von Lignano bis zur Grenze "eskortiert".picturedesk.com
Eine österreichische Urlauberfamilie wurde bei ihrer Ankunft in Lignano positiv auf das Coronavirus getestet und umgehend zurückgeschickt.

Bei der Ankunft im italienischen Urlaubsparadies Lignano fiel der Corona-Test bei einem Österreicher positiv aus, berichtet der italienische "Messaggero". Die italienischen Behörden verhängten deshalb sofort die umgehende Rückreise des Österreichers und seiner Familie.

In Absprache mit dem österreichischen Konsulat sei die Familie von der örtlichen Polizei bis zur italienisch-österreichischen Grenze begleitet worden. Die Urlauber seien buchstäblich bis zur Grenze "eskortiert" worden, heißt in dem Bericht.

Strenge Auflagen

Die Region Friaul-Julisch Venezien im Nordosten Italiens führt strenge Kontrollen durch, insbesondere bei ankommenden Urlaubern. Die Urlaubsregion will nach dem schweren Corona-Ausbruch im Frühjahr unter allen Umständen das Entstehen weiterer Corona-Cluster verhindern.

Österreicher können eigentlich ohne einen Coronatest nach Italien einreisen. Wie später bekannt wurde, handelte es sich bei der Familie aus Österreich um gebürtige Rumänen. Für Reisende aus Rumänien und Bulgarien ist ein Coronatest verpflichtend, das könnte der Grund sein, warum diese Familie bei ihrer Ankunft auf das Virus überprüft wurde.

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