Die amerikanische Ski-Legende Lindsey Vonn wurde am Wochenende im Rollstuhl durch den Flughafen von Los Angeles geschoben. Fotos zeigen die dreifache Olympiamedaillen-Gewinnerin in dunkler, legerer Kleidung und mit Krücken.
Aber: Es handelt sich um eine reine Vorsichtsmaßnahme – Vonn ist schlicht und einfach noch nicht in der Lage, weite Strecken zu Fuß zu bewältigen.
Die 41-Jährige erholt sich weiterhin von den schweren Verletzungen, die sie bei einem folgenschweren Sturz im Februar während der Olympischen Winterspiele in Italien erlitten hatte.
Beim Unfall in der Damen-Abfahrt zog sich Vonn einen komplizierten Bruch am linken Bein zu. Die Verletzungen waren so schwer, dass Ärzte zwischenzeitlich sogar eine Amputation in Erwägung zogen.
Zuletzt erzählte Vonn im Gespräch mit dem "People"-Magazin, dass sie nach dem Unfall mit Depressionen zu kämpfen hatte. "Ich würde sagen, im letzten Monat ist es definitiv besser geworden, aber natürlich gab es wirklich tiefe Momente." Besonders belastend sei es gewesen, völlig abhängig von anderen zu sein.
Trotz der schwierigen Zeit blickt die Ski-Ikone optimistisch in die Zukunft. Sie habe wichtige Fortschritte gemacht und fühle sich "dem echten Leben wieder ein Stück näher". Für den Sommer hat sie bereits Reisepläne geschmiedet und erwartet, in den kommenden sechs Wochen wieder ein normales Leben führen zu können.
Vonn deutete zudem an, dass sie den Skisport noch nicht ganz abschreiben möchte. "Ob es auf der Rennstrecke ist oder nicht, ich werde definitiv wieder auf die Ski steigen."