Zehn Jahre in die Zukunft geblickt haben die Statistiker der Landeshauptstadt. Das Ergebnis: Trotz allgemeiner Geburtenrückgänge wird die Bevölkerungszahl bis 2021 auf etwa 200.000 anwachsen. Eine Herausforderung für Kinderbetreuung, Versorgung älterer Menschen und Wohnbau, weiß Bürgermeister Franz Dobusch (SPÖ).
Linz verjüngt sich permanent, während das restliche Oberösterreich immer älter wird, zeigt der Chef-Statistiker des Magistrats, Dietmar Bartl, auf. Vor allem junge Menschen im Alter zwischen 15 und 29 Jahren strömten im vergangenen Jahr in die Landeshauptstadt. Auf Landesebene ist die Entwicklung genau umgekehrt. Dort ziehen die Jungen weg.
Die Linzer Bevölkerungsprognose zeigt in den kommenden elf Jahren steigende Zahlen. Die Daten fließen in die Sozial- und Bauplanungen der Stadt ein. Wir müssen vor allem Krabbelstubenplätze schaffen, das Angebot für die Betreuung älterer Menschen ausbauen und neuen Wohnraum bereitstellen, erklärt Planungsreferent Dobusch die Marschrichtung.
Jürgen Tröbinger