Linz: Bürogebäude wegen Bombendrohung evakuiert

Die Zentrale der Wiener Städtischen in Linz ist heute Vormittag von einer Bombendrohung lahmgelegt worden. Um 8:40 Uhr ging ein Anruf bei der Versicherung ein, das Gebäude wurde daraufhin evakuiert. Polizisten und Spürhunde suchten nach dem vermeintlichen Sprengsatz. Mittlerweile wurde Entwarnung gegeben.

Punkt 8.40 Uhr langte Montagmorgen in der Landeszentrale der Wiener Städtischen Versicherung die Drohung ein: Um 12 Uhr geht eine Bombe hoch!

Die total schockierte Telefonistin meldete den Alarm sofort dem Landesdirektor, der wiederum die Polizei verständigte. Mehr als 70 Polizisten wurden augenblicklich mobilisiert, sicherten sämtliche Ein- und Ausgänge des Gebäudes an der Linzer Donaulände.

Das Gebäude, in dem auch eine Bawag-Filiale untergebracht ist, wurde daraufhin evakuiert. Zuvor wurden die Mitarbeiter noch gefragt, ob ihnen etwas Außergewöhnliches aufgefallen sei. Das war nicht der Fall, sagt der Permanenzoffizier des Stadtpolizeikommandos Linz, Oberst Hubert Bogner. Ein Großaufgebot der Polizei machte sich mit Hunden auf die Suche.

Kurz vor dem vermeintlichen Zeitpunkt der Detonation sperrten die Beamten sicherheitshalber die Donaulände.

Nach und nach wurden die 100 Mitarbeiter an einen sicheren Platz gebracht. Dann durchsuchten Beamte mit Sprengstoffspürhunden das Gebäude - negativ!

Um auf Nummer sicher zu gehen, wurde um 11.45 Uhr das Areal großräumig abgesperrt. Passiert ist zum Glück nichts, sagt Bogner.

Gegen 12:30 Uhr gaben die Beamten schließlich Entwarnung. Die Mitarbeiter durften in ihre Büros zurückkehren, die Donaulände wurde wieder für den Verkehr freigegeben.

Jetzt sucht die Polizei nach dem Täter. Sie will versuchen, ihn anhand der Anruferdaten auszuforschen. Die Fahndung läuft.

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