Am Donnerstag wird im Gemeinderat das Linz-Budget für 2016 beschlossen. Im Vorfeld gehen die Wogen aber hoch – wegen 100.000 Euro.
Der Linzer Finanzreferent Christian Forsterleitner (SPÖ) erhofft sich am Donnerstag eine „breite Zustimmung“ zu seinem 882-Millionen-Euro-Budget. Er betont, dass es erstmals seit 2005 keine Netto- Neuverschuldung und zudem einen Abbau der Bankverbindlichkeiten gebe. Doch im Vorfeld gibt es eine heftige Diskussion um das Rad- und Wanderwegebudget der Stadt. Das soll laut Voranschlag von 285.000 auf nur 100.000 Euro gestutzt werden.
Die Grünen üben deswegen heftige Kritik an Verkehrsstadtrat Markus Hein (FPÖ). Der kontert allerdings: "Das habe nicht ich beschlossen, sondern meine Vorgängerin Karin Hörzing – und die gehört ja bekanntlich der SPÖ an", so Hein, der wegen der derzeit ohnedies unter Druck steht. Allerdings beruhigt er die Linzer Radfahrer: "Es wird auch weiterhin investiert werden."