Jener Bankräuber, der am Mittwoch die Raiffeisenbank in der Linzer Kefergtustraße überfallen hat, soll wie berichtet vor wenigen Wochen versucht haben, die Schoellerbank in der Linzer City auszurauben. Und: Laut Polizei soll der Bankräuber auch in Wien Überfälle verübt haben.
Mittwochvormittag kurz nach zehn Uhr: Ein 50- bis 60-Jähriger betritt die Raika-Filiale in der Linzer Kefergutstraße. Er trägt einen dunklen Parka, eine dunkle Hose, eine dunkle Sonnenbrille – und hat eine Waffe bei sich, die er gegen eine Angestellte richtet. Nach wenigen Minuten flüchtet der Mann samt Beute, die er in einem weißen Plastiksack verpackt. Die Fahndung: erfolglos.
Doch den Beamten fällt auf: Der Räuber hat starke Ähnlichkeit zu jenem Mann, der wenige Tage zuvor versucht hat, die Schoellerbank beim Linzer Schillerplatz zu überfallen. Damals musste der Räuber, der ebenfalls eine dunkle Sonnenbrille trug, ohne Beute flüchten. Wohin? Unbekannt.
Linzer Bankräuber soll Serientäter sein
Bei den Ermittlungen wird festgestellt, dass das Vorgehen und Aussehen nicht nur bei den beiden Überfällen in Linz ähnlich war. Auch in Wien gab es bereits ähnliche Überfälle. Der Verdächtige wurde auch in Wien nicht gefasst. "Der unbekannte Täter kommt mit hoher Wahrscheinlichkeit für weitere Raubüberfälle in Linz und Wien in Frage", heißt es von der Polizei OÖ.
Sie bittet Zeugen sich zu melden, hat eine Belohnung in der Höhe von 8.000 Euro für Hinweise, die zur Ergreifung des Räubers führen, ausgelobt. Der Täter ist 50 bis 60 Jahre alt, etwa 180 bis 190 cm groß und hat eine mittlere Statur. Er soll in inländischem Dialekt sprechen. Hinweise an die Polizei unter 059 133/40 3333.