Linzer Bürgermeister will Turnsäle für Asylwerber öf...

Bild: Harald Dostal

Eine neue Idee zur Unterbringung von Asylwerbern hat der Linzer Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ) auf den Tisch gelegt: Er will ab Schulschluss Turnsäle für Flüchtlinge öffnen.

Eine neue Idee zur hat der Linzer Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ) auf den Tisch gelegt: Er will ab Schulschluss Turnsäle für Flüchtlinge öffnen.

Kriegsflüchtlinge sollten in Linz ein Dach über dem Kopf haben, so Luger. Das sei ein Gebot der Menschlichkeit. Aber er lehne Großquartiere aus tiefer humanitärer Überzeugung ab - sie seien ein Problem und keine Lösung. Der Weg der kleinen Quartiere sei gangbar und eindeutig der menschlichere, so der Linzer Bürgermeister.

Die Turnsäle könnten ab Ferienbeginn als Flüchtlingsquartiere dienen. Luger stellt für dieses Angebot allerdings Bedingungen: Zuerst müsse man das Zeltlager auf dem Gelände der Polizei in Linz abbauen. Außerdem müsse sich Innenministerin Johann Mikl-Leitner (ÖVP) von der Idee eines Erstaufnahme- oder Verteilerzentrum und von der Errichtung von Großlagern in Linz verabschieden.

Nach einigen Wochen könnten dann die Stadt Linz gemeinsam mit dem Land Oberösterreich bis zu 200 Kriegsflüchtlinge aus den Turnsälen in kleinere Quartiere verlegt werden, verteilt über das gesamte Stadtgebiet.

NÖ übererfüllt Quote

Mit 109,7 Prozent übererfüllt Niederösterreich seine Quote zur Unterbringung von Flüchtlingen. Aus dem Flüchtlingslager Traiskirchen übernahm das Land im Juni 566 Asylwerber zur Betreuung in anderen Quartieren. Noch in dieser Woche würden neue Quartiere bezogen werden.

 

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