Österreich

Linzer Kinderlauf-Mama: "Nikita ist gestolpert"

Heute Redaktion
14.09.2021, 13:45

Nach dem Skandal um ein Foto vom Junior-Marathon in Linz, bei dem Eltern ihre Kinder scheinbar über die Ziellinie zerren, hat nun eine Mutter auf dem Foto das Wort ergriffen. Sie habe Nikita nur "hochgezogen", weil er gestolpert sei, sagt Tatiana D. (39) in einem Interview. "Ich habe ihn nicht gezwungen, schneller zu laufen", sagt sie. Sie sei sicher, dass ihr Sohn in zwanzig Jahren Eishockeyprofi ist.

Nach dem Skandal um ein Foto vom , bei dem Eltern ihre Kinder scheinbar über die Ziellinie zerren, hat nun eine Mutter auf dem Foto das Wort ergriffen. Sie habe Nikita nur "hochgezogen", weil er gestolpert sei, sagt Tatiana D. (39) in einem Interview. "Ich habe ihn nicht gezwungen, schneller zu laufen", sagt sie. Sie sei sicher, dass ihr Sohn in zwanzig Jahren Eishockeyprofi ist.

Tatiana D. sprach mit "Bild am Sonntag" über das Foto, das um die Welt ging. Darauf ist auch die 39-Jährige mit ihrem weinenden Sohn Nikita zu sehen. "Es schaut selbst aus, das sehe ich selbst", sagt sie der Zeitung. Sie habe ihn aber nicht gezwungen, schneller zu laufen. Ihr Sohn habe "wahnsinnig Spaß" gehabt und "sogar noch eine zweite Runde laufen" wollen.

Die Mutter weiß, dass in Linz nun über sie geredet wird. Vermutlich ist sie nun deshalb in die Offensive gegangen. Sie behauptet, dass das Foto den Betrachter in die Irre führt. "Nikita ist gestolpert, ich wollte nicht, dass er fällt und die anderen Kinder ihn umrennen, da habe ich ihn am Arm hochgezogen", wird Tatiana zitiert. Nikita sei in der ersten Reihe gestartet, weil sie wisse, dass ihr Sohn ein schneller Läufer ist.

Sie sei "eine gute Mutter", verteidigt sie sich - und sie hat große Pläne für Nikita. "Wenn wir uns in zwanzig Jahren wieder treffen, ist Nikita Eishockeyprofi, das weiß ich jetzt schon", sagt sie. Denn sein Bruder Roman habe bereits 50 Medaillen gesammelt.

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