Linzer Parks sollen jetzt Schutzzonen erhalten

Im Hessenpark kommt es immer wieder zu Alkoholexzessen.
Im Hessenpark kommt es immer wieder zu Alkoholexzessen.Bild: privat
Im Kampf gegen Drogendealer und Alkoholexzesse sollen nun einige Linzer Hotspots eine Schutzzone erhalten. Auch ein Alkoholverbot soll kommen.

Am Mittwoch trafen sich die Mitglieder der Linzer Stadtregierung und die Polizei zu einem Krisengipfel. Der Grund: Drogendealer und Alkohol- und Lärmexzesse sorgen im Hessenpark immer wieder für Ärger.

Auch der Hinsenkampplatz und bei der Turmstraße gibt es immer wieder grobe Probleme. Nun wird die Notbremse gezogen.

Im Hessenpark und Hinsenkampplatz und im Park an der Turmstraße werden Schutzzonen errichtet. Polizei und Ordnungsdienst werden diese intensiv kontrollieren.

Der Vorteil: Die Polizei kann so verdächtige Drogendealer schnell des Platzes verweisen.

Zudem wird wohl ein Alkoholverbot kommen, denn auch die SPÖ signalisiert mittlerweile ihre Bereitschaft dieses im Gemeinderat zu unterstützen. Die Umsetzung soll am 24. Mai in die Wege geleitet werden.

Ausgedehnte Sozialmaßnahmen sollen die Bemühungen unterstützten.

„Ich bedanke mich ausdrucklich dafur, dass die

Landespolizeidirektion die Stadtregierung zu diesem Gespräch eingeladen hat. Die gewählte Vorgehensweise entspricht meinem Ansinnen, entgegen den bisherigen Vorschlägen tatsächlich durchsetzbare Regeln bzw. Verbote zu erlassen", betont Burgermeister Klaus Luger (SPÖ).



(gs)

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