Linzer Politiker zücken nun den Sparstift

Bild: picturedesk.com

Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am Donnerstag einen Sparkurs verordnet: Rund 1,5 Millionen wird Linz weniger ausgeben, um die finanzgeplagte Stadtkasse aufzubessern.

"Ich freue mich, dass der Gemeinderat mit großer Mehrheit den meisten Vorschlägen gefolgt ist und wir es dadurch schaffen, unsere Ausgaben nachhaltig zu reduzieren. Bedauerlich ist, dass es nicht gelungen ist, alle Fraktionen von der Notwendigkeit eines neuen Kurses bei den freiwilligen Einmalförderungen zu überzeugen", so der Bürgermeister Klaus Luger (SP).

Sein erster Streich zur Aufbesserung der städtischen Finanzlage hatte am Donnerstag in der Sitzung nämlich für heftige Wortgefechte gesorgt. Konkret geht es um die von Rot-Blau beschlossenen minus zehn Prozent beim "Körberlgeld" für Stadtregierer (jene Subventionen, die frei vergeben werden können). Dieser 470.000 Euro schwere Einschnitt sorgte bei Bernhard Baier (VP) für massive Verstimmung: "Das ist ein Drüberfahren von SP und FP." Auch von den Grünen kam Kritik. Der Rest, etwa Einsparungen von 80.000 Euro bei der Parteienförderung, Mehreinnahmen von 280.000 Euro sowie Ausgabenkürzungen, wurde durchgewunken.

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