Österreich

Linzer Polizeichef greift durch: "Jeder der randalie...

Heute Redaktion
14.09.2021, 01:25

Am Freitag ist es wieder soweit, steigt auf der Gugl das mit Spannung erwartete Derby zwischen Blau Weiß und dem LASK. Nach den schweren Ausschreitungen im ersten Duell ist die Exekutive gerüstet. Der Linzer Polizei-Chef Karl Pogutter fährt eine "Null-Toleranz-Schiene".

Am Freitag ist es wieder soweit, steigt auf der Gugl das mit Spannung erwartete Derby zwischen Blau Weiß und dem LASK. Nach den schweren Ausschreitungen im ersten Duell ist die Exekutive gerüstet. Der Linzer Polizei-Chef Karl Pogutter fährt eine "Null-Toleranz-Schiene".
Der Abend des 29. Juli ist vielen noch in schlimmer Erinnerung. Beim ersten Saisonduell zwischen den beiden Lokalrivalen in Pasching (Bez. Linz-Land) kam es vor dem Anpfiff zu. Blau Weiß-Anhänger versuchten in den Sektor des LASK zu stürmen.

Es flogen Flaschen und sogar eine Sitzbank in den Heimsektor. Ein Polizist musste ins Spital.

Es hagelte zahlreiche Anzeigen. Mehrere unbeteiligte Zuseher wurden durch einen unglücklichen Tränengaseinsatz während der Pause verletzt.

Ähnliche Krawalle will die Exekutive beim zweiten Duell am Freitag schon im Keim ersticken.

"Wir fahren eine Null-Toleranz-Schiene. Jeder, der randaliert, sieht das Spiel nicht. Da wird es keine Ausnahmen geben. Es kann doch nicht sein, dass ein paar Chaoten ein Fußballspiel zerstören", findet der Linzer Polizeichef Karl Pogutter klare Worte.

Mehr als 100 Beamte im Einsatz

Rund um die Gugl werden etwas mehr als 100 Beamte im Einstaz sein. Während die Blau Weiß Fans beim ersten Derby noch von Chaoten aus Regensburg "unterstützt" wurden, haben sich laut Polizei dieses Mal keine weiteren Randalierer aus dem Ausland angemeldet.

Pogutter garantiert: "Der normale Fußballfan kann ohne Sorge ins Stadion gehen. "Den geplanten Marsch der LASK-Fans vom Musiktheater ins Stadion (ab 18 Uhr) wird die Polizei nicht begleiten. "Sie bekommen keinen Begleitschutz. Aber wir beobachten sie und sollte etwas passieren, sind wir zur Stelle", so Pogutter.

Mehr News auf der  

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen