Linzer Sex-Puppe stöhnt, aber die Gelenke knacksen

Sex-Roboter "Samantha" ist DIE Attraktion bei der Ars Electronica in Linz: "Heute" war vor Ort – und probierte die sexy Silikon-"Samantha" mal aus.

Sergi Santos aus Barcelona (Spanien) hat den lebensechten, intelligenten Sex-Roboter entwickelt. "Samantha" reagiert auf Berührungen, spricht sogar mehrere Sprachen. Und soll über eine Künstliche-Intelligenz-Software sogar lernen können.

Santos präsentiert das den Besuchern beim Ars-Electronica-Festival in Linz: "How are you?", haucht er seiner Puppe zu, umarmt sie und schaut ihr tief in die Augen. Er massiert gefühlvoll ihre Brüste, greift ihr an die intimsten Stellen. "Samantha" scheint das sehr zu genießen, sie stöhnt immer intensiver.

Hier ist das Video, das zeigt, wie "Samantha" stöhnt:

Doch: "Samantha" reagiert zwar auf Worte und Berührungen, aber wie echt fühlt sich der Sex-Roboter überhaupt an?

"Heute"-Reporterin Romany Schibany testete "Samantha". Ihr Fazit: Sie hat eine Haut aus geruchsfreiem TPE. Diese künstliche Haut fühlt sich seltsam weich (und leider etwas kalt) an, vergleichbar mit Silikoneinlagen eines Push-up-BHs. Etwas schwabbelig wirken Samanthas Hände, irgendwie fehlen da die Knochen.

Beim Stellungswechsel knacksen die Gelenke

Schwierig wird es, wenn man die Puppe bewegen möchte, man braucht dafür viel Kraft, sie wiegt immerhin 40 Kilo. Wenig Freude dürfte auch ein Stellungswechsel bringen: Beim Versuch, Samantha umzupositionieren, knacksen die Gelenke deutlich hörbar.

Aber: Wie beim Menschen auch, zählen natürlich die inneren Werte. Und die sind bei "Samantha" durchaus beeindruckend. Am Hinterkopf unter der Perücke befindet sich ein "Gehirn", ein Computer, der mit künstlicher Intelligenz ausgestattet ist. Und damit soll sie sogar lernen können: Sie merkt sich einzelne Personen und wie diese sie zuletzt behandelt haben, kommuniziert dementsprechend. "Außerdem kommt 'Samantha' bei einer höheren Sexfrequenz immer später zum Orgasmus", erklärt Santos.

"Samantha" darf bis 11. September begrapscht werden

Wer "Samantha" übrigens selbst begrapschen will, der kann das bei der Ars Electronica (bis 11. September) in Linz machen. Den Sex-Roboter gibt?s in der Postcity (ehemaliges Postverteilzentrum) am Linzer Bahnhofsgelände zu bestaunen. Nachdem man über eine Rampe in den Eingangsbereich kommt, biegt man gleich rechts ab und kommt so zur Ausstellung "Artificial Intimacy". Öffnungszeiten sind freitags bis sonntags von 10 bis 19.30 Uhr, am Montag von 10 bis 18 Uhr.

Übrigens: Wer sich für den in China und Spanien gebauten Sexroboter interessiert, kann ihn für rund 3.700 Euro kaufen. 15 Stück gingen laut Santos schon weg.

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