Linzer U-Bahn soll Stauhölle stoppen

Die neuen Pläne für eine zweite Straßenbahnachse durch die Landeshauptstadt lassen die Linzer Stadtpolitiker aufatmen. Durch die unterirdische Führung der Trasse in Urfahr könnte endlich das Pendler-Nadelöhr Hinsenkampplatz entschärft werden. Allerdings: Die Lösung Urfahr könnte bis zu 100 Millionen Euro kosten.

Straßenbahn und 45.000 Fahrzeuge täglich lassen den Verkehrsfluss nördlich der Nibelungenbrücke zu Stoßzeiten erlahmen. Seit Jahren suchen Experten nach einer Lösung. Diese könnte nun anders ausfallen als geplant. Eigentlich wollte Verkehrsreferent Luger Bim-Gleise über die Friedrichstraße führen, um so mehr Platz für die Fahrzeuge zu haben. Die Pläne für eine großteils unterirdisch verlaufende Straßenbahn im Linzer Osten bringen nun eine neue Variante ins Spiel. Vom Mühlkreisbahnhof in die Richtungen Nibelungenbrücke und Reindlstraße würden die Gleise unterirdisch verlaufen, erklärt Luger. Damit könnte die Ferihumerstraße endlich Richtung Osten für den Verkehr geöffnet werden. Luger geht davon aus, dass auch nur der Urfahraner Bereich der neuen U-Bahn realisiert werden könnte, wenn für das gesamte Megaprojekt zu wenig Geld von Bund und Land Oberösterreich kommt.

Jürgen Tröbinger

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