Linzer VP fordert einen Integrationspakt für Ausländ...

Die Linzer ÖVP fordert in ihrem am Montag präsentierten Integrationskonzept, dass Rechte und Pflichten von Zuwanderern in Verträgen festgeschrieben und mit einem Sanktionskatalog versehen werden. Vizebürgermeister Klaus Luger (SP) spricht von einer Pauschalvorverurteilung von Ausländern durch die Volkspartei.

28.034 der aktuell 189.680 Linzer sind Ausländer - womit deren Anteil in den vergangenen Jahren sukzessive auf 14,78 Prozent gestiegen ist. In Summe haben 44.864 Einwohner einen Migrationshintergrund.

60 Prozent der Linzer sind der Meinung, dass die Integration bei uns nicht funktioniert, sagen VP-Klubobmann Klaus Fürlinger und Integrationssprecherin Claudia Polli. Ihre Forderungen: eine Bildungsoffensive beginnend im Kindergarten, berufliche Förderung, Wertevermittlung. Und: Rechte und Pflichten aller Linzer nicht-deutscher Muttersprache sollten in Integrations-Verträgen festgeschrieben, bei Nichteinhaltung sanktioniert werden.

Ich erkenne keine wesentlichen Neuerungen, sagt Vizebürgermeister Klaus Luger, einige der VP-Forderungen fallen gar nicht in den Zuständigkeitsbereich der Stadt. Er werde wie geplant Ende März sein Maßnahmenpaket präsentieren und die VP zu Gesprächen einladen.

Gerald Winterleitner

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