Linzer zwang Mädchen (16) in Bordell zu arbeiten

Die 16-Jährige wurde zur Prostitution gezwungen.
Die 16-Jährige wurde zur Prostitution gezwungen.Bild: iStock
Ein 39-jähriger Linzer soll eine Rumänin (16) geschlagen, eingesperrt und zur Prostitution gezwungen haben.
Schlimme Vorwürfe gegen einen 39-jährigen Linzer. Der Mann soll ein Mädchen (16) aus Rumänien gezwungen haben, in einem Bordell in Kirchdorf/Krems für ihn anschaffen zu gehen.

Laut Polizei hat er das junge Mädchen auch geschlagen, in einem Zimmer in dem Rotlichtlokal eingesperrt und es finanziell ausgebeutet.

Ins Rollen kam der Fall bereits am 4. Mai 2017. Denn bei einer Polizeikontrolle in dem besagten Lokal trafen die Beamten auf das Opfer. Das Mädchen wurde nicht als eine Prostituierte wahrgenommen, da sie der Beschuldigte als seine Freundin vorstellte. Sie selbst vertraute sich aus Angst den Polizisten nicht an.

CommentCreated with Sketch.0 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Der 39-Jährige brachte das Mädchen kurze Zeit später in ein Lokal nach Linz, berichtet die Polizei in einer Aussendung. Von dort aus gelang der 16-Jährigen schließlich die Flucht in ihre Heimat.

Ende des Jahres 2017 leitete das Landeskriminalamt dann Ermittlungen gegen den beschuldigten Linzer ein. Nach mühevoller und akribischer Ermittlungsarbeit gemeinsam mit Polizisten aus dem Bezirk Kirchdorf und der österreichischen Verbindungsbeamtin in Rumänien konnten über Monate hinweg Beweise gegen ihn gesammelt werden.

Opfer und Zeugen eingeschüchtert



Die Ermittlungen bis zu seiner Festnahme im Juli 2018 gestalteten sich jedoch schwierig. Denn immer wieder soll er Opfer und Zeugen eingeschüchtert haben.

Ende Jänner 2019 konnte die gesuchte Rumänin dann von der örtlichen Polizei ausfindig gemacht werden. Bei Einvernahmen im Beisein von Beamten des LKA OÖ und der Linzer Staatsanwaltschaft bestätigte sich dann der Tatverdacht.



(mip)

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