Geldnot macht erfinderisch! Am Linzer Landesgericht musste sich am Montag eine 26-jährige Angestellte verantworten. Der Vorwurf: Die Frau soll ein Jahr lang Mitarbeiter des AMS belogen und dadurch 7.500 Euro kassiert haben.
Konkret habe sie laut Anklage angegeben, ledig und mit einem Kind alleinstehend zu sein. Aus diesem Grund hat ihr das Arbeitsmarkt-Service regelmäßig die Notstandshilfe auf das Konto überwiesen. In Summe sollen es eben besagte 7.500 Euro gewesen sein.
Nach genaueren Recherchen hat sich laut Staatsanwalt aber herausgestellt, dass die Frau in einer aufrechten Lebensgemeinschaft lebt(e). Deshalb hätte die Angeklagte keine Notstandshilfe kassieren dürfen. Wegen schweren Betrugs verurteilte sie die Richterin zu sechs Monaten bedingter Haft (nicht rechtskräftig).