Sechs Lipizzaner-Stuten der Spanischen Hofreitschule und ihre Fohlen kommen ab Dienstag auf Sommerfrische in den Wiener Burggarten. Sie nutzen das städitsche Sommerquartier, um frisches Gras zu rupfen und herumzutollen.
Sechs Lipizzaner-Stuten der und ihre Fohlen kommen ab Dienstag auf Sommerfrische in den Wiener Burggarten. Sie nutzen das städitsche Sommerquartier, um frisches Gras zu rupfen und herumzutollen.
Schon zum zweiten Mal urlaubt der Pferdekindergarten im Wiener Gras. Bei Schönwetter dürfen die Lipizzaner fast täglich eine Stunde im Burggarten verbringen. "Da muss man dann auch nicht mehr mähen", erklärte Elisabeth Gürtler, Chefin der Hofreitschule, am Montag. Auch Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter (ÖVP) begleitete die ersten Grasversuche der noch braunen statt weißen Fohlen - die Hofreitschule untersteht dem Landwirtschaftsministerium.
Um den Rasen müsse dabei niemand fürchten - denn die Jungen seien noch nicht beschlagen, erklärte Gürtler.
Streicheln ist allerdings nicht erlaubt.
Gemeinsam mit dem Ministerium habe man dann das rund 600 Quadratmeter große Areal im Burgarten gefunden. Natürlich sei der Ausflug auch eine Werbung für die Hofreitschule und das Gestüt Piber, wo die Fohlen den Rest des Jahres verbringen, meinte Gürtler. Sowohl Wienern als auch Touristen soll die Spanische und ihre Arbeit am Gestüt näher gebracht werden.
Neben dem täglichen Traben im Gras ist auch Programm in der Hofreitschule geplant: Die Besucher erwartet - da allerdings nicht mehr kostenlos - unter anderem ein Kutschen-Pas-de-Deux, die Präsentation der künftigen Zuchtstuten in Piber sowie die Vorführung der Reitkünste zweier Stuten. Ein Blick auf den Nachwuchs darf natürlich auch hier nicht fehlen, bevor abschließend die "Kaiserquadrille" mit einer historischen Kutsche gezeigt wird.
Lipizzaner im Burggarten: 8. Juli bis 2. August, Dienstag bis Samstag, bei Schönwetter jeweils 17 bis 18 Uhr