Ein fleischverarbeitender Betrieb im Schwarzau-Tal im steirischen Bezirk Leibnitz wurde wegen Listerienverdachts vor wenigen Tagen behördlich geschlossen und der Verkauf der Waren wegen Gefahr im Verzug untersagt. Bei der Überprüfung der behördlichen Auflagen stellten Polizisten am Mittwoch aber Verletzungen fest.
Bei einer Kontrolle entdeckten die Beamten, dass die Tür zum Verkaufsraum offen und dieser somit für jedermann frei zugänglich war. Im Verkaufsraum wurden diverse Fleischwaren offenbar zum Verkauf angeboten. Der Verantwortliche der Firma bestritt allerdings den Verkauf der Waren, berichtet die Polizei in einer Aussendung.
Gegen den Firmenverantwortlichen wird Anzeige wegen des Verdachts eines Vergehens nach dem Lebensmittelsicherheits- und Verbraucherschutzgesetz an die Staatsanwaltschaft Graz erstattet. Ob auch Lebensmittel von Listerien befallen waren, wird derzeit überprüft.