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4:4-Spektakel! Schlusslicht Ried schenkt den Sieg her

Ein unglaubliches Spektakel in der Bundesliga. Schlusslicht Ried griff in der 27. Runde nach dem Sieg gegen Austria Lustenau, am Ende stand es 4:4. 
Heute Redaktion
29.04.2023, 16:41
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Dabei drehten Diego Madritsch (49.), Christoph Lang (57.) und ein Eigentor von Matthias Maak (74.) die 3:1-Führung der Vorarlberger nach Treffern von Lukas Fridrikas (6./Elfer, 41.) und Yadaly Diaby (36.), sowie Belmin Beganovic aufseiten der Innviertler. Die Oberösterreicher sahen bereits wie die sicheren Sieger aus, ehe Michael Cheukoua in der 93. Minute auf 4:4 stellte.

Die Innviertler bleiben damit auch das sechste Spiel in Folge sieglos und liegen weiterhin am Tabellenende, einen Zähler hinter Altach. Die Lustenauer festigten derweil die Tabellenspitze, liegen drei Zähler vor Wolfsberg.

Auch am Innsbrucker Tivoli stellte ein später Treffer das Ergebnis noch auf den Kopf. Nach der Tiroler Führung durch Tim Prica per Elfmeter nach einem Handspiel von Thomas Rotter (10.) glich Donis Avdijaj erst in der 95. Minute zum 1:1 aus. Die WSG verpasste damit, Platz zwei zurückzuholen, Hartberg hat als Vierter der Qualifikationsgruppe drei Zähler Vorsprung auf die Abstiegsränge. 

Unglaubliche Torgala in Ried

In Ried bejubelten die Gäste aus dem "Ländle" bereits in der sechsten Minute den Führungstreffer, Fridrikas versenkte einen Elfmeter eiskalt, zuvor bekam Beganovic den Ball im Strafraum an den Arm. Eine Viertelstunde später machte Beganovic seinen Fehler wieder wett, sorgte in der 20. Minute für den 1:1-Ausgleich, schoss aus spitzem Winkel ein. Nur eine Minute zuvor verpasste Seifedin Chabbi den Treffer, scheiterte an Lustenau-Keeper Domenik Schierl (19.).

Die Vorarlberger präsentierten sich schließlich als das effizientere Team. Diaby tänzelte in der 36. Minute die Defensive der Innviertler aus, schoss zum 2:1 ein, fünf Minuten später legte Fridrikas mit einem sehenswerten Schupfer über Ried-Schlussmann Samuel Sahin-Radlinger hinweg das 3:1 nach.

Nach dem Seitenwechsel drehten aber plötzlich die Gastgeber auf, drückten den Tabellenführer der Qualifikationsgruppe tief in die eigene Hälfte. Und kamen zum Ausgleich. Zunächst stand der erst 17-jährige Madritsch in der 49. Minute im Strafraum goldrichtig, drückte den Ball zum Anschlusstreffer über die Linie, ehe Lang nach Chabbi-Lochpass auf 3:3 stellte, ein Eigentor von Matthias Maak (74.) die Rieder sogar in Front brachte. Der Gegentreffer weckte die Vorarlberger aber auf, so kam Cheukoua in der 93. Minute zum späten Ausgleich. 

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