2:1! Die Veilchen feierten am Samstag in der vorletzten Runde der österreichischen Bundesliga einen Heimsieg gegen St. Pölten. Die "Wölfe" stehen damit als Tabellenletzter fest, müssen in der Relegation gegen Wacker Innsbruck oder Austria Klagenfurt um den Klassenerhalt kämpfen, sollten Liefering und Blau Weiß Linz die ersten beiden Plätze in der 2. Liga behalten. Beide verzichten auf den Aufstieg, daher würde es keinen Fix-Aufsteiger sondern eine Relegation geben.
Die Austria behält in der Qualirunde die Tabellenführung, Hartberg siegte aber im Gleichschritt. Die Steirer schlugen die Admira 2:0. Die Austria und Hartberg halten ein Spiel vor Saisonende beide bei je 29 Punkten, können vom drittplatzierten Ried nicht mehr eingeholt werden. Die beiden treffen also auf jeden Fall im Halbfinale des Europacup-Play-offs aufeinander. Der Sieger wird gegen den Fünften der Meisterrunde (aktuell Wolfsberg) um ein Ticket nach Europa antreten.
Altach schlug Ried daheim mit 3:0. Die Vorarlberger fixierten damit wie die Admira am vorletzten Spieltag den Klassenerhalt. Ried war das bereits unter der Woche gelungen.
Im Spiel der letzten Chance erwischten die Gäste keinen guten Start, gerieten durch Patrick Wimmer in der 28. Minute bereits in Rückstand. Der SKN brauchte einen Sieg bei einer gleichzeitigen Niederlage von der Admira, um den vorletzten Platz noch zu erreichen.
Die St. Pöltner bewiesen Kampfgeist, kamen durch Alexander Schmidt wieder zurück (34.). Die Veilchen, die das Spielgeschehen über weite Strecken bestimmten, holten sich durch Routinier Alexander Grünwald die Führung nach dem Seitenwechsel zurück. Sein Treffer zum 2:1 war gleichzeitig der Endstand (68.).
Die Steirer halten an der Spitze der Qualirunde mit der Austria Schritt, siegten am Samstag daheim gegen die Admira mit 2:0. Die Niederösterreicher waren chancenlos, jubelten dennoch – der Abstieg ist nun kein Thema mehr.
Julian Ertlthaler brachte Hartberg in seinem 80. Bundesligaspiel mit seinem Premierentreffer auf die Siegerstraße (23.). Rajko Rep sorgte in Halbzeit zwei mit dem 2:0 per Elfmeter für die Entscheidung (54.).
3:0! Altach schüttelte das Schreckgespenst Abstieg souverän mit einem 3:0-Heimsieg gegen Ried ab. Die Oberösterreicher waren seit Andi Herafs Engagement als Cheftrainer in ungeschlagen, im Ländle aber nun chancenlos.
Manfred Fischer brachte Altach früh in Führung (12.). Markus Lackner erwies den "Wikingern" einen Bärendienst, flog nach einem gefährlichen Tackling mit Rot vom Platz (40.). Daniel Maderner erhöhte auf 2:0 (60.). Daniel Nussbaumer setzte in der Schlussphase noch einen drauf (90.). Danilo Carando hatte zuvor einen Elfmeter für Altach verschossen (87.).
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