Pole-Position für Rapid! Dank einem leidenschaftlich erkämpften 3:2-Heimsieg gegen Sturm Graz fehlt den Hütteldorfern am letzten Spieltag nur noch ein Punkt zum Europacup.
Die Grün-Weißen lagen gegen Cupsieger Sturm schon 0:2 zurück: Manprit Sakaria und Otar Kiteishvili trafen in der ersten halben Stunde für die Steirer.
Die Hütteldorfer bewiesen große Moral und glichen noch vor der Pause durch Guido Burgstaller und Roman Kerschbaum aus. Marco Grüll versenkte in der zweiten Hälfte zum 3:2 und zu drei enorm wichtigen Punkten.
Denn die Wiener Austria musste sich in Linz beim LASK mit 1:3 geschlagen geben. In der Anfangsphase brachte Keito Nakamura die Oberösterreicher herrlich in Führung, kurz nach der Pause glich Dominik Fitz noch für die Veilchen aus. Joker Marin Ljubicic stach aber für den LASK und traf zehn Minuten vor Schluss zum 2:1, Moses Usor legte in der letzten Minute noch den dritten Treffer nach.
In der letzten Runde hat es Rapid nun selbst in der Hand den Europacup zu fixieren: Den Grün-Weißen reicht schon ein Unentschieden in Klagenfurt, die Austria muss gegen Serienmeister Salzburg gewinnen und auf eine Rapid-Pleite hoffen.
Für Klagenfurt geht's dann um nichts mehr, denn die Pacult-Kicker mussten sich nach 2:0-Führung Salzburg doch noch mit 2:3 geschlagen geben. Damit sind die Kärntner fix Sechster.
Die gute Nachricht für die Wiener Austria: Die Veilchen sind immerhin mindestens Fünfter und damit im Play-off.