2:1-Erfolg gegen Ried! Sturm gewinnt in Minute 95

Sturm feiert den späten Sieg gegen Ried.
Sturm feiert den späten Sieg gegen Ried.Gepa
Ein Sieg in allerletzter Sekunde! Sturm Graz feierte zum Start der 16. Bundesliga Runde einen 2:1-Erfolg gegen die SV Ried. 

Otar Kiteishvili hatte die über weite Strecken dominierenden Grazer schon in der neunten Minute in Front gebracht. Doppeltes Stangen-Pech verhinderte die frühe Vorentscheidung zugunsten des Liga-Dritten. Ein sehenswerter Heber von Marco Grüll sorgte in der 56. Minute für den zwischenzeitlichen Ausgleich, ehe Jusuf Gazibegovic in der 95. Minute zum 2:1-Sieg traf. 

Sturm kam damit nach der Niederlage in Altach zurück auf die Siegerstraße, rückte näher an das Spitzen-Duo heran. Die Rieder schossen zwar das erste Tor unter Coach Miron Muslic, sind aber nun seit vier Spielen ohne Sieg. 

Frühe Sturm-Führung

In der leeren Merkur Arena erwischte die Elf von Christan Ilzer einen Blitzstart. Schon in der ersten Minute hatte Kevin Friesenbichler die Grazer Führung auf dem Fuß. Seinen Abschluss lenkte der bärenstarke Ried-Schlussmann Samuel Sahin-Radlinger an die Innenstange.

Doch in der neunten Minute war der Ball dann im Tor. Stefan Hierländer drehte sich im Strafraum, spielte für den einlaufenden Kiteishvili auf. Und der Georgier stellte auf 1:0. Michael Lercher hatte den Ball unhaltbar abgefälscht.

Ivan Ljubic verpasste danach die Entscheidung. In der 45. Minute verfehlte der Sturm-Mittelfeldspieler das Rieder Tor nur um Zentimeter, in der 48. Minute traf der 24-Jährige nach einem Konter nur die Stange.

Sieg in 95. Minute

Und die Innviertler? Die waren über weite Strecken völlig harmlos. Ein Grüll-Abschluss, der weit über das Grazer Tor segelte (25.), blieb lange das Gefährlichste. Bis zur 56. Minute. Da brach der 22-Jährige seine Torsperre nach drei Partien ohne Volltreffer, versenkte einen Heber über den weit aus seinem Tor herauseilenden Sturm-Keeper Jörg Siebenhandl zum 1:1-Ausgleich. Der Rettungsversuch von David Nemeth kam zu spät. Referee Sebastian Gishamer gab den Treffer - wohl die richtige Entscheidung, auch wenn es die TV-Kameras nicht eindeutig auflösen konnten.

In der Schlussphase warfen die Steirer dann noch einmal alles nach vor. Und wurden in der 95. Minute mit dem 2:1-Siegtreffer belohnt. Gazibegovic hämmerte einen Freistoß aus gut 25 Metern unhaltbar zum Siegtreffer in die Maschen. 

Mit dem Sieg gegen die Innviertler machte Sturm die 1:2-Pleite in Altach wett, schob sich bis auf zwei Punkte an Rapid heran. Ried ließ einen wichtigen Punkt im Abstiegskampf liegen, bleibt als Zehnter fünf Punkte vor der Admira. 

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