Liga-Finale wird Krimi: Altach vertagt Abstiegskampf

Altach besiegt die Admira 1:0.
Altach besiegt die Admira 1:0.Gepa
Altach besiegt die Admira in der vorletzten Runde und hält den Abstiegskampf spannend. Vier Teams müssen im Finale um den Klassenerhalt zittern.

Hochspannung im Bundesliga-Keller! Der vorletzte Spieltag bringt am Samstag keine Vorentscheidung im Abstiegskampf. Altach feiert einen 3:0-Auswärtssieg bei der Admira und hält damit den Traum vom Klassenerhalt am Leben. Mit einer Niederlage wäre Platz zwölf fix gewesen.

Wattens sichert sich mit einem furiosen 4:2-Heimsieg gegen Hartberg das Heimrecht in der ersten Runde des Europacup-Play-offs. Ried und der LASK trennen sich im Derby mit 1:1.

Hartberg, die Admira und Ried (jeweils 21 Punkte) müssen wie Altach vor dem Showdown in der kommenden Woche vor dem Abstieg zittern. Erstere liegen mit jeweils nur zwei Zähler vor dem Schlusslicht.

Am kommenden Freitag steigt der Showdown in der letzten Ligakonferenz der Abstiegsrunde. Kurios: Für Ried, Hartberg und Admira ist vom Europacup bis zum Abstieg am letzten Spieltag noch alles möglich.

Die Spiele

Altach siegt dank dreier Treffer in der Schlussphase. Atdhe Nuhiu (70.), Dominik Reiter (90.) und Stefan Haudum (96.) erlösen die Vorarlberger, die jetzt mit einem Sieg im letzten Spiel gegen Wattens den Klassenerhalt in der eigenen Hand haben, weil sich Hartberg und Ried im Parallel Punkte wegnehmen werden.

Admira-Trainer Andreas Herzog: "Wir waren im Angriff nicht zwingend. Dann kommt diese eine Flanke zum 1:0. Von dem haben wir uns nicht mehr erfangen können. Das ist bitter. Wir hätten seit Wochen alles klarmachen können. Jetzt wird es nächste Woche gegen den LASK für uns ganz schwer. Von den 70 guten Minuten kannst du dir ohne Ergebnis nichts kaufen, das bin ich jetzt schon ein bisschen leid."

Ried geht im Oberösterreich-Derby durch ein Eigentor von Oumar Sako gegen den LASK in Führung (42.). Die Gäste gleichen im zweiten Spiel unter dem neuen Trainer Didi Kühbauer in einer Drangphase in der zweiten Hälfte durch Sascha Horvath aus (66.), können große Chancen auf die Führung nicht ausnützen. In den Schlussminuten gibt es Elfer-Aufregung in beiden Strafräumen. Das Schiedsrichterteam entscheidet jeweils nach Videostudium auf weiterspielen.

Wattens setzt sich gegen überforderte Hartberger souverän durch. Die Steierer geraten durch ein Eigentor von Michael Steinwender in Rückstand (36.). Thomas Sabitzer erhöht auf 2:0 (51.). Nach dem Anschlusstreffer von Manfred Gollner (63.) schlagen Giacomo Vrioni (70.) und Alexander Ranacher (83.). Seth Paintsil betreibt in der 85. Minute noch Ergebnis-Kosmetik.

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