Sensation! Ocon rast im Alpine zum Sieg in Ungarn

Esteban Ocon
Esteban Oconpicturedesk.com
Esteban Ocon gewinnt sensationell den Grand Prix von Ungarn. Der Alpine-Pilot siegt vor Sebastian Vettel und Lewis Hamilton.

Die Formel 1 hat ein neues Siegergesicht! Der Franzose Esteban Ocon triumphierte am Hungaroring. Der 24-Jährige raste am Sonntag für das Alpine F1 Team beim großen Preis von Ungarn vor Sebastian Vettel im Aston Martin und Rekordweltmeister Lewis Hamilton im Mercedes zum Sieg.

Premieren-Sieger Ocon: "Vielen, vielen Dank an das Team. Unglaublich! Danke auch an Fernando Alonso. Er hat mir unheimlich geholfen." Der zweifache Weltmeister und Teamkollege von Ocon wurde hinter Ferrari-Pilot Carlos Sainz Fünfter. Er bot Hamilton und Co. einen harten Kampf und hielt Ocon damit den Rücken frei.

Ein Massencrash in der ersten Runde sorgte für Chaos. Max Verstappen wurde wegen einer Beschädigung am Ende nur Zehnter. Hamilton überholte ihn in der Fahrer-Weltmeisterschaft.

Chaos-Rennen von Ungarn

Der Start unter Regen sorgte für ein Chaos-Rennen. Valtteri Bottas (Mercedes) verlor seine Position nach einem missglückten Start an McLarens Lando Norris. Der Finne fuhr mit der Wut im Bauch zu schnell in die erste Kurve, konnte nicht mehr früh genug bremsen und krachte seinem Vordermann Norris ins Heck.

Bottas löste damit eine Kettenreaktion aus. Nach der Massenkarambolage war das Rennen neben Bottas für die Top-Fahrer Charles Leclerc (Ferrari), Sergio Perez (Red Bull), Lance Stroll (Aston Martin) und Norris (McLaren) vorbei. WM-Leader Max Verstappen wurde auf Rang 13 durchgereicht. Mehr als der zehnte Endrang war schlussendlich für den Superstar nicht mehr drin.

Der Re-Start nach dem Massencrash war kurios. Hamilton startete vollkommen alleine. Alle anderen Teams hatten ihre Fahrer in die Box geholt, um die Trockenreifen aufzuziehen. Der Regen war vorbei. Hamilton musste am Ende der ersten Runde nach dem Re-Start somit ebenfalls an die Box, kam auf dem letzten Platz zurück auf die Strecke und pflügte anschließend durchs Feld. An Ocon und Vettel sollte er aber nicht mehr vorbeikommen.

Mehr folgt.

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