2:0! Salzburg krönt sich gegen Rapid zum Meister

Patson Daka
Patson DakaPicturedesk
Red Bull Salzburg feiert! Die Bullen fixierten in der 30. Bundesliga Runde mit einem 2:0-Heimerfolg gegen Rapid Wien den Meistertitel.

Matchwinner für die Mozartstädter war Patson Daka, der gegen die Hütteldorfer beide Treffer erzielte (33., 56.). Zwei Runden vor dem Saisonende beträgt der Vorsprung der Salzburger auf die Grün-Weißen zwölf Punkte. Rapid liegt im Kampf um Platz zwei nur noch drei Zähler vor Sturm Graz und dem LASK.

Für die Mozartstädter ist es der achte Meistertitel in Serie, der Zwölfte in der Red-Bull-Ära. Seit der Saison 2013/14 holte Salzburg bis auf das Jahr 2018 stets das Double, fuhr 15 von 16 möglichen Titeln ein.

Rapid verteidigt kompakt

Beim Duell mit den Mozartstädtern hatte Rapid-Coach Didi Kühbauer rotiert, gleich sechs neue Spieler aufs Feld geschickt. Darunter Juwel Yusuf Demir, Leo Greiml, Lion Schuster oder Koya Kitagawa, dafür Ercan Kara oder Marcel Ritzmaier auf der Bank gelassen.

Das machte sich in der Anfangsphase bezahlt. Die Hütteldorfer verzeichneten durch Kitagawa den ersten Abschluss (5.), Demir blieb mit einem Solo in der 21. Minute an Salzburg-Verteidiger Maxi Wöber hängen.

Goalgetter Daka trifft doppelt

Die Bullen hatten derweil Probleme mit den kompakt verteidigenden Hütteldorfern, blieben bis auf einen Rückpass von Thorsten Schick, den Keeper Richard Strebinger vor dem heranstürmenden Daka klären konnte (23.), harmlos. Bis zur 33. Minute. Da brachte Daka den Serienmeister in Führung, hatte Greiml den Schuss unhaltbar abgefälscht - 1:0 (33.).

Nach dem Seitenwechsel erhöhte die Elf von Jesse Marsch den Druck, schnürte Österreichs Rekordmeister am eigenen Sechzehner ein. Den Schuss von Antoine Bernede konnte Rapid-Keeper Strebinger noch aus der Ecke fischen, beim Abschluss von Daka gab es in der 56. Minute aber nichts zu halten. Eine Schick-Abwehr fiel vor die Beine des Sambiers, der sofort abzog - 2:0. Es war der 26. Saisontreffer für den Goalgetter. Davor hatte Zlatko Junuzovic noch die Stange getroffen.

Rapid spät gefährlich

Daka (60., 91.) und Ex-Rapidler Wöber per Kopf (63.) verpassten den dritten Salzburger Treffer, scheiterten an Strebinger. Erst in der Schlussphase waren die Grün-Weißen noch einmal gefährlich geworden. Doch bei einem Schuss von Christoph Knasmüllner (81.) und einem Kopfball von Maxi Hofmann (82.) war Cican Stankovic zur Stelle, hielt die Null fest. Abwehrchef Hofmann war nur vier Minuten später nach einem harten Luftzweikampf mit ausgestrecktem Arm gegen Rasmus Kristensen mit Gelb-Rot vom Feld geflogen. 

Nach der zweiten Rapid-Niederlage in Folge ist der Kampf um Platz zwei wieder völlig offen. Sturm Graz und der LASK haben nur drei Punkte Rückstand. Der Rekordmeister gastiert am Sonntag in Graz. 

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