Bassino trumpfte bei schwierigen Pistenbedingungen im zweiten Durchgang noch auf, fuhr mit der drittbesten Laufzeit noch zum Sieg – elf Hundertstel vor der Schwedin Sara Hector, die sich noch vom sechsten Rang nach dem ersten Durchgang auf Platz zwei vorschob. Die zur Halbzeit führende Slowakin Petra Vlhova rutschte auf Rang drei ab (+0,40). Der sechste Saisonsieg brachte Bassino auch die Führung im Riesentorlauf-Weltcup.
Österreichs Ski-Damen erlebten im zweiten Riesentorlauf der Saison eine Enttäuschung, mit einer Ausnahme: Elisabeth Kappaurer. Die 28-jährige Vorarlbergerin machte im zweiten Lauf 14 Plätze gut und klassierte sich als beste ÖSV-Läuferin auf dem 14. Platz (+2,96). Auf die Top Ten fehlten allerdings sechs Zehntel.
Franziska Gritsch und Ramona Siebenhofer wurden zeitgleich 17. (+3,12), Ricarda Haaser (+3,30) landeten auf dem 19. Platz. Punkte gab es noch für Katharina Truppe als 25. (+3,93) und Katharina Liensberger auf Rang 27 (+4,16). Die heimischen Läuferinnen enttäuschten auf der ruppigen Piste schon im ersten Durchgang, da war Gritsch als 16. noch die beste ÖSV-Athletin. Die Aufholjagd blieb aus. Stephanie Brunner, die es haarscharf als 30. noch in den zweiten Durchgang geschafft hat, brach ihren Lauf ab, sie dürfte wohl mit Knieschmerzen kämpfen.
Am Samstag steht nun ein Slalom auf dem Programm.