Keito Nakamura, (14.), Thomas Goiginger (28.) und Neuzugang Marin Ljubicic (49.) ließen die Stahlstädter gegen vor allem im ersten Durchgang völlig überfordert wirkende Klagenfurter jubeln. Die Elf von Peter Pacult wachte erst im zweiten Durchgang auf, profitierte von einer unnötigen roten Karte gegen Peter Michorl und erzielten in der 89. Minute den Ehrentreffer durch Markus Pink.
Didi Kühbauer brachte mit Filip Stojkovic, Philipp Ziereis und Ljubicic drei Neue in der Startformation. Und übernahm vom Anpfiff an das Kommando. Schon in der zweiten Minute verzog Michorl, setzte in der achten Minute seinen Abschluss nur Millimeter über die Latte. Doch in der 14. Minute zappelte der Ball dann im Netz, bejubelte Nakamura einen kuriosen Führungstreffer. Zunächst ließ Ljubicic Klagenfurts Thorsten Mahrer aussteigen, spielte sich dabei fast selbst aus, spitzelte den Ball aber noch zum frei stehenden Japaner, der einschob – 1:0.
In der 28. Minute erhöhte Goiginger dann auf 2:0, Der Flügelflitzer kam nach einem abgeblockten Stojkovic-Stanglpass im Strafraum an den Ball, schoss platziert ins lange Eck ein. Nakamura (32., 40.) verpasste noch vor dem Seitenwechsel die Entscheidung. Besser machte es Ljubicic, der bei seinem Bundesliga-Debüt in der 49. Minute zum 3:0 traf, eine scharfe Nakamura-Vorlage aus kurzer Distanz über die Linie drückte – 3:0.
Erst nach dem vorentscheidenden dritten Treffer wachten die im ersten Durchgang inferior aufgetretenen Klagenfurter auf, wurden plötzlich mutiger. Und verzeichneten erst in der 58. Minute den ersten Torabschluss der Partie. Pink lenkte den Ball jedoch nur an die Stange.
Nach einer kurzen Druckphase der Kärntner beruhigte der LASK das Spiel wieder. Und verpasste in der 69. Minute nur knapp den vierten Treffer. Neuzugang Efthymios Koulouris probierte es aus spitzem Winkel, Klagenfurt-Keeper Phillip Menzel parierte mit dem Fuß. Die Linzer Offensivbemühungen wurden in der 80. Minute durch ein völlig unnötiges Einsteigen von Michorl gegen Sinan Karweina gestoppt. Der Mittelfeldspieler flog mit Rot vom Platz.
In nummerischer Überzahl wurden die Gäste dann noch einmal gefährlich, erzielten durch einen sehenswerten Pink-Abschluss ins lange Eck den 1:3-Ehrentreffer (89.). Der Startschuss einer kurzen Schlussoffensive, in der Florian Rieder den zweiten Treffer verpasste (92.).