Urlaub in Österreich laut Kurz "sicher"

Urlaub in Österreich "so sicher wie nirgendwo", sagt Kurz
Urlaub in Österreich "so sicher wie nirgendwo", sagt Kurzapa/picturedesk
Am Mittag wird Bundeskanzler Sebastian Kurz eine Pressekonferenz geben. Dabei wird der Regierungschef zum Thema "Urlaub in Österreich" Stellung beziehen. 

"Urlaub in Österreich" ist die Devise, die die Bundesregierung für den Sommer 2020 ausgegeben hat. Am Donnerstag, um 12.00 Uhr hat die Regierungsspitze dazu Stellung bezogen. Neben Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) kamen auch Tourismusministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) und der Präsident der Wirtschaftskammer Harald Mahrer zu Wort. 

Kurz: "Gute Nachrichten" für Österreich

Zum Beginn der Pressekonferenz hatte Bundeskanzler Sebastian Kurz das Wort. Es sei eine "gute Nachricht" den Tourismus in Österreich Ende Mai wieder hochfahren zu können, sagte der Kanzler. Der Tourismus sei Teil der österreichischen Identität. Durch die niedrige Zahl der Neuinfektionen könne Österreich diese Branche schneller hochfahren, als andere Länder. "Immer vorsichtig und behutsam", merkte der Kanzler an. 

Es freue ihn, dass man österreichischen Gästen und solchen aus "sicheren" Ländern, etwa Deutschland, einen sicheren Aufenthalt in Österreich gewährleisten könne. Dabei gebe es ein eigenes Sicherheitskonzept. Dieses sei "herausragend", so Kurz. Harald Mahrer werde darüber näher informieren. 

"Wir werden keinesfalls die Grenze öffnen für Länder, die die Lage noch nicht im Griff haben", spricht Kurz ein Machtwort. Das Personal im Gastgewrbe solle stärker kontrolliert werden, damit dieses nicht zum "Spreader" des Virus werde, so Kurz abschließend.

Köstinger kündigt Werbe-Kampagne an

Tourismusministerin Köstinger nennt die Eindämmung des Coronavirus als jenes Ziel, das nach wie vor das wichtigste ist. Es stehe dem Vorhaben die Hotellerie mit 29. Mai zu öffnen, nun nichts mehr im Wege. Grenzöffnungen könne es nur für Länder geben, die das Virus "ähnlich gut" im Griff hätten, wie Österreich betont auch Köstinger.

In den letzten Wochen wurde eine Kampagne erarbeitet, um Werbung für Urlaub in Österreich zu machen. Diese Kampagne startet zunächst in Deutschland. Für die Kampagne wurden 40 Millionen Euro bereitgestellt, so Köstinger. Als ein Testimonial konnte der Ex-Skiläufer Marcel Hirscher gewonnen werden.

Mahrer: Flächendeckende Tests ab Anfang Juli - Jede Woche

Österreich habe ein breites touristisches Spektrum, stellt WKÖ-Präsident Mahrer zu Beginn seiner Ausführungen klar. Es sei wichtig für den Tourismus die "richtigen Akzente" zu setzen. Bei Urlaub in Österreich müsse man sich wohl fühlen, aber er müsse auch sicher sein. Die Frage der Urlaubsdestination werde in den kommenden Wochen eng mit der Frage der Sicherheit verknüpft werden, ist sich Mahrer sicher. 

Daher soll ein Konzept ein sicheres Miteinander für alle beteiligten Personen ermöglichen. Mitarbeiter in der Hotellerie sollen jede Woche getestet werden, so Mahrer. In ausgewählten Projektregionen wird mit dieser flächendeckenden Testung der Mitarbeiter gestartet. Mit Anfang Juli soll dieses Vorhaben dann in ganz Österreich realisiert werden. Die Kosten dafür übernimmt der Bund. 

Das Konzept umfasst vier Punkte: Die Testung der Mitarbeiter, die Nachverfolgung der Fälle, die Isolierung der Fälle und den damit verbundenen Weiterbetrieb der Häuser. Als letzten Punkt nennt Mahrer die Prävention, um die weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern. 

Konkret sollen 65.000 Mitarbeiter ab Anfang Juli flächendeckend durchgetestet werden. Zwar gibt es in der Tourismus-Branche mehr Mitarbeiter, aber Dienst am Gast versehen laut Mahrer diese Mitarbeiter. Die flächendeckende Testung soll "erst" ab Anfang Juli möglich sein, weil hierfür noch Kapazitäten aufgebaut werden müssten. 

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