Ab Ostern: Vier neue Begegnungszonen in Wien

Die Stadt Wien öffnet schon ab dem Wochenende vier neue Begegnungszonen. Sie sind temporär und sollen den Fußgängern mehr Platz zum Luft schnappen bieten.

Schon zum zweiten Mal in einer Woche trat der Wiener Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) vor die Presse. Auch Vizebürgermeisterin Birgit Hebein (Grüne) war diesmal dabei.

Worum ging es heute? Schon ab dem Wochenende schafft die Stadt mehr Platz für Fußgänger. Es gibt es vier neue, temporäre Begegnungszonen in der Stadt.

Vier neue Begegnungszonen

Bürgermeister Ludwig resümierte zu Beginn zunächst noch einmal die bisherigen Hilfen der Regierung für Kulturschaffende, Kindergärten, Sportvereine, etc. Neu: Die Stadt wird die Forschungen gegen das Coronavirus mit weiterem Geld fördern, eine Million Euro soll das ausmachen.

Vizebürgermeisterin Hebein ließ dann die Katze aus dem Sack: "Spät aber doch, die Bundesgärten werden geöffnet", freute sich Hebein. Aber es gebe auch Menschen, die keinen Park in der Nähe haben. "Und auch die brauchen Platz um hinauszugehen", sagt sie.

Das sind die neuen Zonen

Sie kündigt vier neue temporäre Begegnungszonen an, die schon ab dem kommenden Wochenende zur Verfügung stehen werden:

- Die rechte Bahngasse (3.)

- Florianigasse von Zweierlinie bis zur Skodagasse (8.)

- Hasnergasse (16.)

- Schopenhauerstraße (18.)

Weitere fünf Zonen werden nächste Woche eröffnet, in den Bezirken Leopoldstadt, Margareten, Wieden, Neubau und Favoriten:

- Alliiertenstraße und Pazmanitengasse (2.)

- Kettenbrückengasse, Große Neugasse, Schaumburgergasse von Wiedner Hauptstraße bis Waltergasse, Waltergasse und Graf Starhemberg-Gasse von Waltergasse bis Südtiroler Platz (4./5.)

- Kandlgasse und Hermanngasse von Westbahnstraße bis Kandlgasse (7.)

- Fernkorngasse von Raxstraße bis Quellenstraße und von Pernerstorfergasse bis Hasengasse (10.)

- Rotenhofgasse von Triester Straße bis Zur Spinnerin und von Sonnleithnergasse bis Reumannplatz sowie Buchengasse von Herndlgasse bis Schrankenberggasse (10.)

Straßensperren zum Spazieren

Zusätzlich werden zwanzig sowieso schon gesperrte Straßen in Wien mit einem Zusatzschild ausgestattet. Es soll darauf hinweisen, dass auch Fußgänger die gesperrte Fahrbahn begehen dürfen.

Dazu gehören beispielsweise die Habsburgergasse (1.), Nordportalstraße (2.), Stella-Klein-Löw-Weg (2.) oder die Weidlichgasse (13.).

Da hat man sich ganz genau angeschaut, wo das Sinn macht. Bedeutet: nicht auf allen der etwa 500 gesperrten Straßen der Stadt wird das Gehen offiziell erlaubt sein.

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