Opernball-Gast Griffith findet Lugner "sexy"

Am Mittwoch um 13 Uhr brodelte es in der Lugner City: Baumeister Richard Lugner präsentierte seinen Stargast Melanie Griffith (60) der Öffentlichkeit.
US-Schauspielerin Melanie Griffith war am Mittwochmittag in der Lugner City zu Gast und stellte sich den Fragen der Presse. Nach einigen Fotos, nahm die 60-Jährige am Pult Platz. Anfangs herrschten noch einige Kommunikationsprobleme, da die Journalisten ihre Fragen auf Deutsch stellten. "Bitte mach'ma das auf Englisch, auch wenn ich nicht gut Englisch kann. Aber das ist ja eine Zumutung für unseren Gast", sagte Lugner zu Beginn etwas verärgert.

Eine Reporterin fragte Lugner, warum er ausgerechnet Griffith ausgewählt hat, nachdem sie doch als eher anstrengender Gast gilt. Griffith antwortete scherzhaft: "Würden Sie sich lieber einen anderen Gast wünschen?".

Griffith bezeichnet Lugner als "sexy"

Ihren Gastgeber Richard Lugner beschreibt der Hollywood-Star übrigens als "very kind, friendly, lovely und sexy". Ob sie das Tanzbein am Opernball schwingen wird, wisse sie noch nicht, immerhin habe Lugner sie noch nicht danach gefragt. Leider könne sie aber keinen Walzer tanzen.

Für Melanie Griffith ist dies übrigens bereits der zweite Wien-Besuch. Sie war zuvor schon mal am Lifeball in der Hauptstadt. Was sie sich in Wien ansehen möchte, sei noch nicht geplant. Vor allem angesichts des Schnees wisse nicht, ob sie wirklich viel herumgehen möchte. Aber grundsätzlich gefalle ihr die Stadt sehr gut.

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Die US-Aktrice war übrigens zuvor auch schon mal in Klagenfurt. Sie hat dort 1992 einige Szenen für "Shining Through" (deutscher Titel: "Wie ein Licht in dunkler Nacht") mit Michael Douglas gedreht. Ihre Erinnerungen daran seien wunderschön, auch wenn es ständig neblig und kalt war.

Griffith kommt in Schwarz

Für viele die wichtigsten Nachrichten: Die 60-Jährige wird zum Opernball ein schwarzes Kleid vom kürzlich verstorbenen Designer Azzedine Alaïa tragen. Er hat die Robe schon vor 20 Jahren für sie entworfen.

Wie Lugner bekannt gab, wird es in der Loge des Wiener Bauherren heuer sehr kuschelig. Insgesamt nehmen zwölf Personen bei ihm Platz, darunter Dr. Augustinus Bader, der gemeinsame Beauty-Doc von Griffith und Lugner. Die Exfrau von Antonio Banderas besucht den Mediziner schon seit eineinhalb Jahren und schwört auf seine Produkte.

Hitchcock habe Karriere ihrer Mutter ruiniert

Auf die #metoo-Debatte angesprochen, sagte die US-Mimin, dass es ein sehr ernstes Thema sei. Es sei wichtig, dass Menschen darüber sprechen, nur dadurch könne sich etwas ändern. Sie selbst habe glücklicherweise keine schlechten Erfahrungen in Hollywood gemacht, ihre Mutter leider schon, als sie mit Hitchcock gedreht hatte. "Er hat die Karriere meiner Mutter ruiniert, weil sie nicht mit ihm schlafen wollte", beklagt Griffith, die selbst mit dem Wissen aufgewachsen sei, sich von niemandem etwas sagen lassen zu müssen.

Darauf angesprochen verriet die Schauspielerin, die sich mit täglichem Training – sie boxt – fit hält, zum Ende der Pressekonferenz noch, dass sie nicht noch einmal heiraten wolle. Immerhin hat sie schon vier Scheidungen hinter sich gebracht. Gegen einen Partner – mit einem eigenen Haus wohlgemerkt – hätte sie aber nichts einzuwenden. Wer weiß, vielleicht begegnet Griffith ja am Wiener Opernball ihrem Traumprinzen.

Drei Nächte in Wien

Abreisen wird die 60-jährige Mutter von "Fifty Shades"-Star Dakota Johnson am Freitag wieder. Am Dienstagabend war Griffith in Wien gelandet und von ihrem Gastgeber und seiner Begleiterin Simona aus München mit Blumen am Flughafen empfangen worden.

Griffith gilt nicht als einfach: Zuvor hatte Mörtel die Hollywood-Diva und Ex-Frau von Antonia Banderas dem Bauherrn das Leben schwer gemacht und Starallüren gezeigt. Sie hatte alle vorgeschlagenen Haar-Stylisten abgelehnt.

Nun übernimmt Promi-Coiffeur Winkler den Job, der auch Kanzler Sebastian Kurz fassioniert.

1989 wurde Griffith für die Hauptrolle in "Die Waffen der Frauen" für den Oscar nominiert. Zuvor war sie für diese Rolle mit dem Golden Globe ausgezeichnet worden.



Von einem Löwen verletzt

Griffith nahm die Hilfe plastischer Chirurgie in Anspruch, nachdem ein Löwe ihr im Alter von 20 Jahren bei den Dreharbeiten zum Film "Roar – Die Löwen sind los" mit den Krallen über das Gesicht gefahren war. Dabei wurde sie von einem der Raubtier attackiert, verlor fast ein Auge und musste mit 50 Stichen im Gesicht genäht werden. Sie zog sich von den Dreharbeiten zurück.

Ironie des Schicksals: Um die Raubtiere für den Film besser zu verstehen, nahm ihre Mutter Tiip Hedren - selbst Schauspielerin - in den 70er Jahren (Melanie war damals ein Kind) auf Anraten eines Tiertrainers einen Hauslöwen (Neil) bei sich zu Hause in Los Angeles auf. Die Raubkatze schlief in den Betten, kuschelte mit den Familienmitgliedern und tobte mit ihnen am Swimmingpool.

Um dem Schönheitswahn in Hollywood gerecht zu werden, unterzog sich die Schauspielerin weiteren Schönheits-OPs, was sie später in Interviews bereute.



(red)

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