Wintersport

ÖSV-Damen gehen leer aus, Norwegerinnen dominieren

Österreichs Ski-Team bleibt im Parallel-Bewerb der Damen ohne Medaille. Die einzige ÖSV-Vertreterin Franziska Gritsch schied früh aus.
Heute Redaktion
15.02.2023, 11:44
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Die Tirolerin, die als einzige Österreicherin die Qualifikation überstand, musste sich im Viertelfinale der französischen Überraschungsläuferin Marie Lamure geschlagen geben, hatte insgesamt 24 Hundertstel Rückstand. Lamure setzte sich zuvor bereits gegen die italienische Mitfavoritin Marta Bassino durch. 

Im Achtelfinale nahm Gritsch die Norwegerin Kristin Lysdahl mit 18 Hundertstel Vorsprung aus dem Bewerb, hängte ihrer Gegnerin im ersten Lauf sogar die Penalty-Time von fünf Zehntelsekunden um.

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Die weiteren österreichischen Läuferinnen sind bereits in der Qualifikation gescheitert. Titelverteidigerin Katharina Liensberger wurde 20., ebenso ausgeschieden sind Ricarda Haaser, Julia Scheib und Katharina Huber.

Zwei Medaillen für Norwegen

Die Goldmedaille holte sich die Norwegerin Maria Therese Tviberg, die sich im Finale klar gegen die Schweizerin Wendy Holdener durchsetzte, nach zwei Läufen 67 Hundertstel Vorsprung hatte. Tviberg holte bereits Olympia-Bronze 2022 in der Mannschaft. Bronze ging an ihre norwegische Landsfrau Thea Luise Stjernesund. Gritsch-Bezwingerin Lamure blieb nur Blech, die aus Courchevel stammende Lokalmatadorin schied im zweiten Lauf aus. 

Es war wahrscheinlich der letzte Parallel-Bewerb bei Weltmeisterschaften. Die Disziplin, die ursprünglich eingeführt wurde, um den Skisport wieder populärer zu machen, steht unmittelbar vor dem Aus. Die Bewerbe sind stets umstritten, die Verletzungsgefahr ist groß und Parallel-Bewerbe haben nie einen großen Stellenwert erreicht, so verzichteten auch diesmal Top-Favoritinnen wie Mikaela Shiffrin, Petra Vlhova oder Federica Brignone auf einen WM-Start.