Im Einzelbewerb auf der Schanzenanlage von Zhangjiakou landete Lisa Eder, die nur als Kramer-Ersatz nach Peking gereist war, als beste ÖSV-Adlerin mit Sprüngen auf 92,0 und 90,0 Meter auf dem achten Rang.
Zur Olympiasiegerin krönte sich derweil die Slowenin Ursa Bogataj, die nach 108,0 Meter im ersten Durchgang noch Zweite war, mit 100,0 Meter noch zur Goldmedaille flog. Die Halbzeit-Führende Katharina Althaus aus Deutschland (105,5/94,0) rutschte auf Rang zwei zurück. Bronze ging an die Slowenin Nika Kriznar (103,0/99,5).
Daniela Iraschko-Stolz, die nach dem ersten Durchgang (91,5 Meter) als 14. noch beste ÖSV-Springerin war, schob sich mit 80,5 Metern noch auf Rang zwölf vor. Die gebürtige Steirerin war nach einem Knochenödem im Knie mit starken Schmerzen gesprungen. "Ich hätte nicht gedacht, dass ich mich mit 80 Metern nicht noch weiter verschlechtere. Bei Olympia zählen die ersten Drei, da war ich nicht konkurrenzfähig, auch wenn die Sprünge besser als im Training waren. Es fehlt ein bisschen etwas", meinte Iraschki-Stolz.
Eva Pinkelnig (87,0/84,0) wurde 20., Sophie Sorschag wegen Abklebungen auf ihrem Anzug nach dem ersten Durchgang disqualifiziert.