Die Französin lag bereits zur Halbzeit in Führung, ließ im zweiten Durchgang nichts anbrennen und brachte mit 2:03,88 drei Zehntel Vorsprung auf Petra Vlhova ins Ziel. Sara Hector landete trotz schwerer Fehler in beiden Läufen als Dritte noch auf dem Stockerl (+0,38).
"Es ist großartig, ich habe den Spaß wiedergefunden - schon in Courchevel. Da habe ich es nicht aufs Stockerl geschafft, habe aber gemerkt, dass ich schnell bin", strahlte die Französin über ihren 15. Karriere-Erfolg, den ersten seit Jänner 2021.
Österreichs Riesentorläuferinnen konnten in der Entscheidung nicht mitmischen. Truppe klassierte sich als beste Österreicherin auf Rang neun (+1,53). Nach einer sensationellen Aufholjagd. Die Kärntnerin machte im zweiten Durchgang 18 Plätze gut, schob sich noch in die Top Ten. "Der erste Lauf war fast zum Schämen. Der zweite Lauf war viel aktiver, ist mir mehr entgegengekommen", strahlte Truppe.
Ramona Siebenhofer, nach Lauf eins noch beste ÖSV-Läuferin, rutschte mit einem Rückstand von 1,62 Sekunden auf Platz elf zurück. "Mit dem Fehler kurz vor dem Ziel habe ich schon viel Zeit liegen gelassen. Ich merke schon, dass da noch mehr drinnen ist", war die Steirerin nicht vollends zufrieden.
Katharina Huber, die es gerade noch in den Entscheidungsdurchgang schaffte, machte 15 Plätze gut und landete auf dem 15. Rang (+1,82). Ricarda Haaser punktete als 18. (+1,88). Und auch Katharina Liensberger schrieb nach überstandener Corona-Infektion als 25. (+2,55). an. "Für mich war es einfach wichtig, dass ich wieder auf Schnee komme. Es ist wichtig, dass ich wieder zu Kraft komme", meinte die Vorarlbergerin.
Am Mittwoch steht ein Slalom auf dem Programm.