Wintersport

Paris-Sieg mit Traumlauf, ÖSV-Star verpasst Stockerl

Der "Mister Bormio" hat wieder zugeschlagen. Dominik Paris triumphierte am Dienstag beim Abfahrts-Klassiker auf der Stelvio.
Sebastian Klein
28.12.2021, 11:15

Der Italiener raste auf seiner Lieblingsstrecke mit 1:54,63 zum Sieg, ließ den Schweizer Gesamtweltcup-Führenden Marco Odermall um 24 Hundertstel hinter sich. Sein Landsmann Niels Hintermann, am Montag noch Schnellster im Abschlusstraining, wurde Dritter (+0,80). Für Paris ist es der sechste Abfahrts-Sieg auf der Stelvio.

Daniel Hemetsberger klassierte sich als bester ÖSV-Läufer auf Rang vier (+0,99). Zum Stockerl fehlten gerade einmal 19 Hundertstel. Schon in den Trainings zeigte der 30-Jährige auf, bestätigte auch im Rennen seine Form. 

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Österreichs Ski-Stars konnten den Doppel-Erfolg aus dem Jahr 2020 - Matthias Mayer triumphierte vor Vincent Kriechmayr - nicht wiederholen. Kriechmayr klassierte sich als Siebter (+1,15), Daniel Danklmaier fuhr noch auf Rang neun (+1,26). Mayer landete unmittelbar vor Otmar Striedinger (+1,60) auf dem zwölften Rang (+1,57). Max Franz schied aus. 

Kriechmayr-Bestzeit reichte nicht

Kriechmayr hatte dabei seine Startnummer eins noch perfekt ausgenützt, mit einer fehlerfreien Fahrt die Bestzeit aufgestellt. Doch schnell wurde klar, dass der Doppel-Weltmeister im wenig vereisten Schlusshang nicht die schnellste Linie fand, Mayer drei Zehntel gutmachte.

Zunächst setzte sich noch Aleksander Aamodt Kilde vor das ÖSV-Duo, lag bloß drei Hundertstel vor Kriechmayr, ehe zunächst Odermatt und schließlich Paris mit Traumläufen die Führung übernahmen. Die Fahrt des Italieners konnte kein Läufer knacken. Auch nicht Hemetsberger. Der ÖSV-Läufer raste als Letzter der Top-Gruppe mit Startnummer 20 noch auf den vierten Rang. Und wurde bester rot-weiß-roter Läufer. 

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