Drei Rapid-Tore zählten nicht, so mussten sich die Grün-Weißen zu drei Punkten quälen. Burgstaller, Strunz und Kühn ließen die nur knapp 10.000 Fans jubeln, für Klagenfurt traf Soto.
Die Hütteldorfer starteten mit einem Auftakt nach Maß: Guido Burgstaller war schon in der vierten Minute per Abstauber mit seinem 15. Saisontor zur Stelle und sorgte für das 1:0.
Rapid spielte gefällig nach vorne, gleich drei Tore wurden aber aberkannt. Beim ersten Versuch von Patrick Greil spielte zuvor Oliver Strunz den Ball mit der Hand. Das Duo war dann wieder in Aktion: Strunz stand bei der Vorlage auf Greil im Abseits, wieder kein 2:0. Auch beim Kopfball-Treffer von Burgstaller ging die Fahne nach oben - so ging es "nur" mit 1:0 in die Halbzeit.
Rapid arbeitete auch zu Beginn der zweiten Hälfte unermüdlich am zweiten Tor, das machte allerdings Klagenfurt. Joker Sebastian Soto verwandelte einen perfekt gespielten Konter zum 1:1 in der 59. Minute.
Mit dem Ausgleich wurde Klagenfurt immer mutiger, bei Rapid funktionierte nur mehr sehr wenig. Die Kärntner klopften am Führungstreffer an, doch diesmal schlugen die Wiener aus dem Nichts zu. Burgstaller sah Strunz in der Mitte, der junge Stürmer netzte zum 2:1 ein (70.).
In der Schlussphase sah Klagenfurt-Kapitän Christopher Cvetko nach einem Brutalo-Foul Rot. Mit einem Mann mehr und der Führung im Rücken konnte Rapid die drei Punkte über die Zeit bringen - Comebacker Nicolas Kühn legte in der Nachspielzeit noch den 3:1-Endstand drauf.