Rapid sichert Platz 2 ab, Bullen patzen im Heimspiel

Rapid bejubelt das schnelle 1:0 im Innsbrucker Tivoli.
Rapid bejubelt das schnelle 1:0 im Innsbrucker Tivoli.Gepa
Rapid siegt bei der WSG Tirol mit 3:2 und darf von der Champions League träumen. Salzburg patzt gegen Wolfsberg, ist aber weiterhin auf Titelkurs.

Drei Tage nach dem 4:0-Heimsieg gewann Rapid am Mittwoch auch die Auswärtspartie gegen Wattens. Die Hütteldorfer schlugen die WSG Tirol mit 3:2, verkürzten den Abstand auf Tabellenführer Salzburg auf sechs Punkte. Die Bullen kamen daheim gegen Wolfsberg nicht über ein 1:1 hinaus. Rapid sicherte mit dem zweiten Sieg in Folge den zweiten Tabellenrang nach unten ab, hat durch das Remis zwischen dem LASK und Sturm (0:0) nun sechs Zähler Vorsprung auf die drittplatzierten Grazer. Platz 2 berechtigt zur Teilnahme an der Champions-League-Qualifikation.

Rapid dominiert, muss aber zittern

Wie schon im Heimspiel trat Rapid auch im Innsbrucker Tivoli als dominante Mannschaft auf. Die Wiener machten sich das Leben durch mangelnde Chancenauswertung und zwei defensive Patzer selber schwer, mussten so bis zuletzt um ihren Sieg zittern.

Christoph Knasmüllner brachte die Gäste schon in der fünften Minute in Führung. Vor dem Seitenwechsel verpassten sie es, aus ihrer klaren Überlegenheit einen höheren Vorsprung herauszuarbeiten. So brachte Mateo Barac die Tiroler in Minute 51 mit seinem Eigentor unfreiwillig zurück ins Spiel.

Rapid hatte die richtige Antwort parat. Kelvin Arase traf nach Vorarbeit von Thorsten Schick zur neuerlichen Führung (55.). 

Weil sich Rapid-Goalie Richard Strebinger bei einem hohen Ball grob verschätzte, konnte Tobias Anselm für die WSG ein zweites Mal ausgleichen (72.). Wieder hielt die Freude der Hausherren nicht lange. Taxiarchis Fountas sorgte mit einem sehenswerten Treffer für das 3:2 und den späteren Endstand.

Salzburg patzt

Auch Titelverteidiger und Tabellenführer Red Bull Salzburg war am Mittwoch im Heimspiel gegen Wolfsberg klar überlegen, ließ aber Punkte liegen. Die Bullen scheiterten am hervorragenden Goalie Manuel Kuttin, der fünf Paraden machte. Karim Adeyemi traf gleich zwei Mal Aluminium.

Startelf-Debütant Daniel Affengruber brachte den Favoriten durch ein Kopfball-Eigentor nach einem indirekten Freistoß in Rückstand (69.). Adeyemi durfte kurz vor Schluss durch einen gefühlvollen Abschluss nach einem Okafor-Stangelpass doch noch jubeln, erzielte das 1:1 (86.).

Der Vorsprung an der Spitze schrumpfte damit auf sechs Zähler. Rapid bleiben aber nur mehr vier Spiele, um den Rückstand aufzuholen.

Nullnummer in Pasching

Der LASK trat nach dem 0:3 in Graz im Heimspiel aggressiver auf, zeigte sich im Rückspiel gegen Sturm deutlich torgefährlicher. Die Linzer waren überlegen, hatten mehr Möglichkeiten, konnten daraus aber keinen Profit schlagen.

Sturm hätte sogar als Sieger vom Platz gehen müssen. Das vermeintliche 1:0 durch Stefan Hierländer wurde fälschlicherweise wegen einer angeblichen Abseitsposition von Jakob Jantscher in der Entstehung aberkannt. Die TV-Aufnahmen belegten, dass es sich um eine Fehlentscheidung handelte.

LASK-Trainer Dominik Thalhammer hatte rotiert, gleich fünf neue Spieler im Vergleich zum ersten Duell am Sonntag aufgeboten. Er wollte im Hinblick auf das Cup-Finale gegen Salzburg am kommenden Samstag Kräfte sparen. Bitter: In der Schlussphase verletzte sich Philipp Wiesinger und musste vom Platz getragen werden. Er fällt wohl im Finale aus.

Das 0:0 zwischen dem LASK und Sturm hilft vor allem Rapid. Die Hütteldorfer haben als Zweiter sechs Punkte Vorsprung auf Sturm, sieben auf die Linzer. 

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