3:1! Ex-Rapidler Filip Stojkovic entscheidet am Sonntag in der 26. Runde der Bundesliga den Schlager gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber. Der Rechtsverteidiger erzielt in der 80. Minute in der neuen Raiffeisen Arena vor 17.650 Fans das vorentscheidende 3:1. Nach seinem ersten Treffer für die Schwarz-Weißen verzichtet er auf einen ausgelassenen Torjubel.
Robert Zulj bringt den LASK in der furiosen ersten Hälfte mit 2:0 in Führung (10., 34.). Die Hausherren sind drückend überlegen. Rapid präsentiert sich defensiv völlig von der Rolle, kann nach vorne kaum Gefahr ausstrahlen.
Ferdi Druijf bringt Rapid nach dem Seitenwechsel zurück (52.). Rapid kommt deutlich aktiver aus der Kabine, setzt den Gegner in der Anfangsphase der zweiten Hälfte unter Druck. Die Linzer wenden eine mögliche Rapid-Aufholjagd ab, übernehmen wieder die Kontrolle über das Spiel und feiern einen verdienten Heimsieg.
Vor dem Topspiel um Platz 1 zwischen Sturm Graz und Red Bull Salzburg (Ankick: 17 Uhr) verkürzt der LASK den Rückstand auf das zweitplatzierte Sturm vorübergehend auf drei Punkte. Der Vorsprung auf Rapid und den vierten Rang beträgt nun schon sieben Punkte. Platz 3 scheint Trainer Didi Kühbauer und seinem Team nach dem Sieg gegen den "Ex"-Klub sechs Runden vor Saisonende sicher – damit auch die Europa-League-Teilnahme.
Rapid-Abwehrchef Michael Sollbauer spricht bei Sky Klartext: "Wir machen viel zu viele Fehler. Wir laden die Gegner ein, schenken immer ein Tor her. Das kann so nicht gehen."
Die wichtigsten Daten: