2:0 über Glasner! Dortmund rückt an Bayern ran

Raphael Guerreiro trifft für Dortmund
Raphael Guerreiro trifft für DortmundImago Images
Unmittelbar vor dem deutschen Klassiker gegen die Bayern hat sich Borussia Dortmund keinen Umfaller geleistet. Der BVB setzte sich bei Oliver Glasners Wolfsburgern mit 2:0 durch. Leverkusen feierte einen 3:1-Derbysieg in Mönchengladbach.

In Wolfsburg hatten die Schwarz-Gelben mit den kompakt auftretenden "Wölfen" (mit Xaver Schlager) so ihre Probleme. Eine halbe Stunde war im Dortmunder Offensivspiel nichts gegangen, doch dann erlöste Raphael Guerreiro den Tabellen-Zweiten. Einen Stanglpass von Thorgan Hazard hatte Knipser Erling Haaland noch verpasst, Guerreiro an der zweiten Stange zum 1:0 eingenetzt (32.). 

Nach dem Seitenwechsel nahm die Glasner-Elf das Spiel in die Hand, vergab Renato Steffen in der 48. Minute den Ausgleich. So fixierte Achraf Hakimi nach starkem Solo von Jadon Sancho in der 78. Minute den BVB-Sieg, stellte auf 2:0. Nur vier Minuten später flog Felix Klaus nach Videobeweis-Rot vom Feld (82.).

Vor dem Duell gegen die Bayern am Dienstag (20.30 Uhr) rückte die Elf von Lucien Favre bei einem Spiel mehr bis auf einen Zähler an den Titel-Rivalen heran. Die Bayern empfangen ab 18.30 Uhr Adi Hütters Frankfurter. 

Leverkusen-Derbysieg vor 13.000 Pappfiguren

Mit Aleksandar Dragovic (bis 81. Minute) und Julian Baumgartlinger (ab 81. Minute) feierte Bayer Leverkusen einen 3:1-Erfolg über Borussia Mönchengladbach (mit Stefan Lainer). Im Borussia Park waren 13.000 Pappfiguren mit Gesichtern von Fans angebracht, konnten die Kicker von Marco Rose aber nicht zum Sieg treiben.

Kai Havertz hatte in der siebten Minute für die Führung der "Werkself" gesorgt, Keeper Yann Sommer sehenswert überschupft, in der 58. Minute per Elfmeter zum 2:1 getroffen. Sven Bender hatte in der 81. Minute zum 3:1-Endstand eingenickt.

Marcus Thuram war in der 52. Minute der zwischenzeitliche "Fohlen"-Ausgleichstreffer gelungen. Dabei hatte Dragovic alles andere als sattelfest ausgehen. Mit dem Sieg im direkten Duell zogen die Leverkusner an den Gladbachern vorbei, sind mit fünf Punkten Rückstand neuer Dritter. 

Lebenszeichen von Werder

Werder Bremen gab mit Marco Friedl (bis zur 82. Minute) ein Lebenszeichen im Abstiegskampf ab. Die Hanseaten rangen Freiburg mit 1:0 nieder. Leonardo Bittencourt hatte die Werderaner in der 19. Minute aus einem Konter zum Sieg geschossen. Der vermeintliche Ausgleichstreffer von Nils Petersen war in der 89. Minute vom Video-Referee nicht gegeben worden. 

Nach dem fünften Saisonsieg liegen die Hanseaten nur noch zwei Punkte hinter dem Relegationsplatz. Freiburg bleibt Siebter. 

Hoffenheim lässt Punkte liegen

Schlusslicht Paderborn knöpfte Hoffenheim (mit Stefan Posch, Florian Grillitsch und Christoph Baumgartner) ein 1:1-Remis ab. Die frühe Führung der Gäste durch Robert Skov (4.) hatte Dennis Srbeny nur fünf Minuten später egalisiert. Hoffenheim bleibt damit auf Rang neun, Schlusslicht Paderborn fünf Punkte hinter dem Relegationsplatz. 

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